Bild: Madonnen. Dresden. 15. März 2025.
Sein Schwesterherz und der Brillenträger hatten gerade noch ein letztes Mal telefoniert, der Plan für morgen stand, und über ihre Geschenke hatten sie sich im Laufe der letzten Monate schon ausreichend verständigt. Der erste höhere Geburtstag, an dem in Thale die Bürger*innen ihren ersten Glückwunschbrief vom Bürgermeister bekommen, sollte angemessen genug begangen werden. Die Frage danach, wo sie ihn gemeinsam verbringen würden, hatte sich im Laufe des Tages ebenfalls geklärt. Zur Auswahl hatten gestanden: Berlin, Chemnitz, Hamburg und Dresden; Entspannung in der Hektik der vertrauten Hauptstadt, Überraschungen in der aktuellen Kulturhauptstadt, Aperol-Flair an der Außen-Alster oder Hochkultur in Dunkeldeutschland. Am Ende hatte Raffaels Madonna die Entscheidung gebracht. Und der Brillenträger konnte sich sorglos auf den 70. Geburtstag seiner Mutter freuen; wie viele Söhne konnten das von sich behaupten?
Am frühen Abend konnte er so die vergangene Arbeitswoche eine Arbeitswoche sein lassen, die sich wie ein ganzer Arbeitsmonat angefühlt hatte, und das schwerste sollte erst nach den Osterferien noch kommen, welche wiederum noch zwei Arbeitswochen entfernt waren. Zwei weitere Wochen mit einer teilweise schon schadhaft hyperbewussten, aber eben noch nicht hypereflektierten Gen Z im Prüfungsstress. Die Operation „Rettet den Akkusativ“ war dabei noch das kleinste Problem. Hinzu kamen Geschichten wie diese, die ihn beinahe seinen Glauben an die gute Sache verlieren ließen: Eine Gruppe von drei Jungen (Gen Alpha) hielt die Polizei in Quedlinburg in Atem: Sie hatten nicht nur eine Hakenkreuz-Schmiererei in der Marktkirche (Gästebuch) hinterlassen, sondern auch einen Zeugen mit Pflastersteinen angegriffen. Oder wie diese: In einem Klassenzimmer der Lewis and Clark Middle School in Meridian, Idaho, hingen seit Jahren zwei Poster. Eines zeigte mehrere gemalte Kinderhände mit Herzen drauf und dem Text: „Hier sind alle willkommen“. Auf dem anderen Poster stand: „In diesem Raum sind alle willkommen, wichtig, akzeptiert, respektiert, ermutigt, gleichberechtigt und wertgeschätzt“. Die Schulverwaltung aber ließ nun (Trumpismus) der Klassenlehrerin Sarah Inama ausrichten, sie müsste die Poster abhängen, denn diesen wären „kontrovers“ und würden „die freie Meinungsäußerung unterdrücken“. Oder wie diese: Im UK erreicht die Smartphone Free Childhood Campaign inzwischen weit über 100.000 Unterstützer*innen unter Eltern: Keine mobilen Screens für Kinder unter 9, und kein Social Media bis zum 16. Geburtstag. Noch zwei ganze Arbeitswochen.
Als er am nächsten Morgen am Bahnhof in Quedlinburg auf sie wartete, fielen um ihn herum sehr vereinzelt Schneeflocken auf das Kopfsteinpflaster. Es hatte seit drei Wochen weder geschneit noch geregnet, ab morgen sollte auch hier die Wolkendecke wieder verschwunden sein und in Dresden schien die Sonne bereits an einem wie von alten Meistern gemalten Himmel.
Sie waren noch nicht auf die Autobahn aufgefahren, als sie sich schon geeinigt hatten, den ganzen Tag nicht über die Schule zu sprechen, etwas das ihnen auch bis zum Abend erstaunlich genug gelingen sollte, die wenigen Ansätze konnten schnell erstickt werden. So unterhielten sie sich mit der Dresdner Morgenpost und resignierten wegen des überall zum Himmel schreienden Unrechts.
Der Streit brach aus, als sie gerade ihr Ziel das erste Mal sahen und hinab fuhren ins ehemalige(?) Tal der Ahnungslosen. Wie schnell so ein Streit schwer aushaltbare Dimensionen erreichen kann, darüber könnten Hochsensible ganze Opern schreiben. Das Gewitter dauerte eine halbe Stunde, bevor der Brillenträger die anderen verließ, die sich an der Elbe entlang abkühlen gingen, während er am Alten Markt Zigaretten suchte.
Deutlich früher als bei der Trennung verabredet, lief der Brillenträger auf das Portal C der Frauenkirche zu. Links im Halbschatten erkannte er sein Schwesterherz auf den Stufen, rechts lehnte seine Mutter neben dem Eingang in der Sonne an der sandsteinernen Wand. Er verlangsamte seinen Schritt nur unmerklich, hatte sich bereits entschieden und nahm seine Mutter schweigend in seine Arme. Nach einer Minute fragte er sie, ob sie jetzt schon rein wolle, oder ob er Karten für die Emporenführung am Nachmittag holen sollte. Sie nickte, kaum hatte er ausgesprochen. Sein Schwesterherz wartete mit Engelsgeduld bis er kurz neben ihr hockte und sie sich gegenseitig wieder hoch halfen. Sein Danke hörte sie unter dem Gemurmel der Touristen nicht, brauchte es nicht, wusste es, glaubte es auch so.
Im linken Schatten der Schloßstraße betraten sie das Schokoladengeschäft. Es herrschte Hochbetrieb, die goldenen Hasen hatten aberwitzige Größen erreicht. Sie beschenkten sich gegenseitig und nahmen nur kleine Stücke vom besten mit nach Hause. Dann war es Zeit zu essen.
Gegenüber der Semperoper aßen sie alle das gleiche, der Brillenträger zum ersten Mal in seinem Leben freiwillig eine Art Reisbrei, seine Mutter konnte zufrieden sein. Am Nebentisch wünschte ein Geschwisterpaar in den Fünfzigern auf Hochdeutsch guten Appetit und unterhielt sich dann weiter, als ob ihre Nachbarn gerade nicht beim Essen verstummten. Der Mann zur Rechten des Brillenträgers hatte ungewöhnlich weiße Hände, die er vor seinem Gesicht ineinander verschränkt hielt, während er sich mit seiner Schwester über Mauritius unterhielt, nur um dann einzustreuen, was für eine gute Entscheidung es doch gewesen sei, jetzt noch mal in Rheinmetall investiert zu haben. Seine kalte rechte Hand umschloss das Weißweinglas vor ihm, und er leckte sich über die Lippen als er es geleert hatte. Die Essenden schluckten ihre Abscheu zusammen mit dem hausgebeizten Lachs hinunter. Als sie aufgegessen hatten, wischten sie sich mit ihren Servietten die Mundwinkel sauber, bevor sein Schwesterherz das vorvorletzte Geschenk aus ihrem Rucksack holte und auffällig in die Höhe hielt, so dass die Sonne, die durch die Fenster hereinbrach, beleuchtete, was sich ihre Mutter demnächst auf ihre Heckscheibe kleben würde: Jesaja, 2,2-4, die Herbert Sander Variante, 1980.
Zu dritt standen sie wenig später vor den beiden Engelchen, die vom unteren Rahmen um Raffaels Madonna, also fast auf Augenhöhe, an ihnen vorbei nach oben schauten, so hoffnungsvoll, wie es eigentlich nur Kinder können. Er hörte seine Mutter beten, na, wenn es jetzt nichts wird, und sein Schwesterherz suchte die Blicke der heiligen Mutter und die ihres Sohnes vor sich. Sein eigenes Stoßgebet hob sich der Brillenträger noch auf, für das Sakrale.
Zurück auf dem Alten Markt, führte der Brillenträger die anderen bis zu den Fugen zwischen den Pflastersteinen, die mit flüssigem Metall ausgegossen an die Tage Mitte Februar erinnerten, nach denen die Frauenkirche im Feuersturm von 1945 eingestürzt war. Bald 7.000 Leichen waren hier anschließend verbrannt worden. Die vor zwanzig Jahren wieder errichtete Kuppel der Kirche lag in diesem Moment im schönsten Frühlingsnachmittagssonnenschein.
Das erste, worüber sie ihre Führerin aufklärte, war, dass sie die Kirche durch das Portal betreten hatten, über dem in kaum 50 Metern Höhe die Jesaja – Friedensglocke hängt. Für die nächste Stunde lauschten sie der Geschichte der Kirche, suchten den Kupfernagel unter der Kuppel, überreichten das vorletzte Geschenk und stellten Kerzen für Oma auf.
Der Verkäufer im Wiener Feinbäcker hinter der Kunstakademie erzählte gerade einer Kundin, dass er am Tag vielleicht drei Brote verkaufte. Die Touristen hier tranken lieber Kaffee und/oder nahmen sich die Eierschecke gleich mit ins Quartier. Sie taten beides und standen einige Minuten später an der Elbpromenade und bestaunten die Ruine der Carolabrücke; ohne irgendein eingestürztes Bauwerk würden die Dresdner ansonsten wohl ihre Bescheidenheit verlieren. In ihrem Rücken vernahmen sie dabei langsam lauter werdende Bässe und sahen gleichzeitig Blaulicht an beiden Ende der unteren Promenade. Sie warteten bald eine halbe Stunde an der Semperoper, bis der Demozug an ihnen vorbei um die Kurve zurück zur Neustadt bog. Inzwischen hatte der Brillenträger herausgefunden, worum es an diesem Samstag Abend ging: Am internationalen Tag gegen Polizeigewalt wurden hier gerade gut 300 Antifas der letzten Generation von der Polizei durchs Kulturviertel eskortiert, während aus dem Aufzug gerufen wurde: „Siamo Tutti Antifascisti!“ Die goldenen Lettern an der Akademie über ihnen lächelten als sie ihre Muttersprache vernahmen. Der Brillenträger ärgerte sich nicht einmal, als er sich dabei erwischte, die ganze Szene unfassbar deutsch zu finden; Mutter und Schwesterherz nickten nur grinsend.
Hinter ihnen ging der Rest des gestrigen Blutmondes auf, als sie auf halber Strecke das Steuer wechselten und sein Schwesterherz sie den Rest bis nach Hause fuhr. Im Mummental standen sie dann vor dem geöffneten Kofferraum. Noch in Dresden hatte er ihr versprochen, im Herbst besser auf ihre Mutter aufzupassen als jemals zuvor. Daran dachte er, als er ihr erklärte, dass sie mit dem Teleskopgriff ihrer neuen Reisetasche aufpassen sollte und zeigte ihr die blutunterlaufene Blase an seinem kleinen Finger, die er sich beim Geschenkecheck zugezogen hatte. Dann zeigte er ihr die drei Reißverschlusstaschen, in denen er jeweils Reisevorbereitungen versteckt hatte: Einen grünen Yosemite National Park Wanderführer. Rosencreme für matte Füße. Lavendeltee für überreizte Nerven. Und eine CD, die versprach, dass es niemals regnen würde in California.
Und erst am nächsten Abend an seinem Schreibtisch, vor seinem leuchtenden schwarzen Spiegel, stellte er fest, dass der Tag gestern auch deswegen so gut gewesen war, weil sie auf ihren Handys nicht eine einzige Pushnachricht gelesen hatten, und nicht dass sie nicht nachgeschaut hätten. Nicht von der Tagesschau. Nicht mal vom Guardian. War die Welt wirklich mal einen Tag lang stehengeblieben? Konnte wirklich einfach mal nur gesagt werden was ist, ohne dass nicht gleich der nächste Schock verdaut werden musste? Hatte die Welt ihnen wirklich einen Day Off geschenkt? Und ging sie ihnen mit ihrem Untergang wenigstens mal einen Tag nicht zusätzlich auf die aufgeriebenen Nerven? Ja, sie hatten sogar Zeit gehabt, in aller Ruhe den „Weg der Roten Fahne“ am Kulturpalast in Dresden erneut zu entziffern. Es sollte dabei bleiben. Trotz alledem.
16. März
S12:Ep6(u) – Keep the Faith
„That’s me in the corner,
that’s me in the spot-light
losing my religion,
trying to keep up with you.
And I don’t know
if I can do it.
Oh no, I’ve said too much.
I haven’t said enough.“
(R.E.M. 1991)
– Ölkatastrophe in der britischen Nordsee
– ein Dutzend+ Tote durch Tornados (Missouri, etc.)
– Ozeane auch in der Tiefe so warm wie nie
– es regnet Mikroplastik
– Sturzfluten in Australien („Alfred“)
– MDR Kultur Spezial (und viele andere):
5 Jahre Corona!
„Teilweise schwierig“
– BND-Einschätzung (Laborunfall) wurde zurückgehalten
Trumpcession
oder: The Period of Transition
oder: 25/47
– Bernie erobert den Mittleren Westen (Fight Oligarchy)
– Elon hat das Wochenende in Mar-a-Lago verbracht
– Die US-Börse schmiert weiter ab, Tesla verliert am Montag 16.000.000.000,
Elon selbst verliert seit Jahreswechsel ein Million pro Minute
– vier Cybertrucks werden in Seattle abgefackelt
– Hegseth lässt Militärseiten säubern (von Equality, Inclusion, Racism, Female)
– Elon schraubt wieder am X-Algorithmus rum, nein, „Cyberattacke“ der Ukraine!
– Trump schließt Rezession nicht aus (Hardship! Transition!)
– Trump goes after Law Firms
– Musk will nicht, dass „Amerika Bankrott geht“ (arbeitet aber hart dran)
– US-Börse hat bereits 4.000.000.000.000 verloren
– Risiko für eine Rezession liegt momentan bei 40%
– Trump kauft einen „Tesler“
– EU reagiert auf Zölle mit Gegenzöllen (Whisky, Bikes and Boats)
– Kanada erhebt 25% Zölle auf Strom,
Trump erhöht auf 50%?
– Masernfälle in 16 Staaten (RFK: Impfungen sind personal choice)
– The detention of Khalil, a legal permanent resident of the U.S. who was a prominent figure in pro-Palestinian demonstrations at Columbia University, has raised concerns about free speech protections amid Trump’s immigration crackdown.
– Trump bezeichnet Chuck Schumer (Demokrat, Jude) als Palästinenser
– Elon goes full „White Replacement“ on Fox,
schließt aber die Möglichkeit, dass DOGE gestoppt wird, nicht aus
– Mike Johnson (Speaker of the House) vergleicht Politik mit Pool Billiard
– die Eierpreise „sinken“
– Barrons FB sprunghaft auf über 3 Millionen Follower angewachsen, mostly christian stuff
– Republikaner blockieren Musk-Vorladung im Senat
– Fox calls Trump out (Retirement Investments crashing)
– Dems drohen mit Shutdown am Freitag,
Schumer rudert zurück,
AOC nennt das Verrat
– Trump attackiert drei Supreme Court Justices
– ein Bundesgericht verdonnert Trump, 1000e Entlassene wieder einzustellen
– „Everybody is transgender“
– Nato findet Trump auch nicht mehr cool („they don’t pay“)
– Rutte witzelt mit Trump über Grönland
– „EU is just a Set Up to hurt the US“,
Vance bestätigt das bei Fox
– Tesla schreibt einen ununterschriebenen Brief wegen zu hoher Zölle
– Trump kündigt 200% Zölle auf EU-Wein u.ä. an
– Steuerfreiheit für alle, die weniger als 150k im Jahr haben?
– Pam Bondi will Tesla-Vandalen jagen
– J.D. wird im Kennedy Center ausgebuht
– neue Einreiseverbote (40 Länder)
– Golfweekends
– Grüne wollen der Grundgesetzänderung zunächst nicht zustimmen
(Schuldenbremse nicht nur für Rüstung aussetzen),
formulieren lieber eigenen Vorschlag
– Linke und AfD klagen vor dem Verfassungsgericht wegen „Sondersitzungen“
– FDP: Groko ist Sozialismus!
– BSW will nachzählen lassen, scheitert aber mit dem Antrag
– „kleine Anfrage“ zu NGOs der Union wird zum Rohrkrepierer
– 1.500.000.000 Loch in der Pflegekasse
– Rheinmetall wertvoller als Volkswagen
– nullte Sondersitzung (Do):
Merz@Grüne:„Was wollen sie denn noch?“
Grüne: „Einen integren Kanzler.“
– Eilantrag wg. Sondersitzungen abgewiesen
– Grüne lassen sich mit 100.000.000.000 für Klimaschutz kaufen
– die 500.000.000.000 sollen auf 12 Jahre angelegt sein,
und was nicht alles Infrastruktur sein kann…
Kriegsprotokoll. Schreibtisch. Deutsche Heimatfront. Letzte Reihe.
Woche 157.
Die letzte Phase dieses Krieges, sein Ende, beginnt. Montag: Der Kessel in Kursk schließt sich. In iranischen Gewässern treffen sich russische, chinesische und iranische Marineschiffe. Russische Truppen dringen von Kursk aus in Sumy ein. Selenskyj und Rubio sind in Dschidda eingetroffen. Dienstag: Moskau wird „massiv“ mit Drohnen angegriffen (91 werden abgeschossen), drei Menschen sterben, auch in anderen Teilen Russlands greifen Drohnen an, Russland reagiert, auch mit einer Iskander-Rakete. In Dschidda beginnen die Gespräche. In Kursk werden zwölf Siedlungen zurückerobert. Polen baut eine neue Reservistenarmee auf. Die USA heben die Aussetzung der Ukrainehilfe auf. In Donezk sterben sechs Menschen bei russischen Angriffen. Die Ukraine stimmt einer 30-tägigen Feuerpause zu. ACAB sieht einen Wendepunkt. Schweigen im Kreml. Mittwoch: Die USA geben wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine weiter. Raketen treffen Krywyj Rih, eine Zivilistin stirbt. Auch Odessa wird weiterhin attackiert. Rheinmetall will 8.000 neue Arbeiter*innen einstellen. In Kursk sterben vier Zivilisten bei ukrainischen Angriffen. Die EU empfiehlt den unbegrenzten Einsatz westlicher Waffen gegen Russland. Putin besucht Truppen in Kursk, dort werden 430 ukrainische Soldaten gefangengenommen. Die „Koalition der Willigen“ wächst. Donnerstag: Die vorerst letzte ATACMS wird verschossen. Sudscha ist befreit. „Es ist für uns absolut inakzeptabel, dass Armeeeinheiten anderer Staaten unter irgendeiner Flagge in der Ukraine stationiert werden“, sagt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Ukrainische Ortschaften in der Nähe von Kursk werden evakuiert. Der US-Sondergesandte Witkoff besucht Putin. Freitag: In Krasnodar wird eine Raffinerie angegriffen. Die G7 sprechen sich für eine Waffenruhe aus. Putin verspricht Schonung der Soldaten in Kursk bei Kapitulation. Samstag: Die letzten ukrainischen Truppen werden aus Kursk vertrieben, Selenskyj „dementiert“, es gebe keine Einkreisungen von Truppen. Auch möchte er die territoriale Frage lieber zu einem späteren Zeitpunkt besprechen, es sei „kompliziert“. Außerdem sieht er einen kommenden Angriff auf Sumy und stellt die Neptun vor, eine Mittelstreckenrakete aus eigener Produktion. Trump zieht Kellogg als Sondergesandten für Russland ab, weil der denen zu ukrainefreundlich ist. Sonntag: Rubio und Lawrow telefonieren schon wieder. Isjum (Charkiw) steht unter Drohnenbeschuss. Finnlands Präsident Alexander Stubb weiß: „Putin will keinen Frieden.“ Neuer Generalstabschef der Ukraine ist mit sofortiger Wirkung der bisherige Stellvertreter, General Andrij Hnatow.
– Hilfslieferungen nach Gaza immer noch gestoppt,
Huthis kündigen Angriffe an, sollte das so bleiben
– USA bombardieren den Jemen, drohen dem Iran
– Armenien und Aserbaidschan haben sich auf ein Friedensabkommen zur Beendigung ihres jahrzehntelangen Konflikts geeinigt.
– SDF (Kurden) werden in die syrische Armee integriert
– Massaker dauern an (bisher 1.500 tote Alawiten)
– neue syrische Verfassung: fünf Jahre Islamismus, dann (vielleicht) Wahlen,
die Kurden lehnen das ab
– Duterte in Manila festgenommen (IStG-Haftbefehl),
wird digital vernommen
– Randale in Buenos Aires (Hools gegen zu niedrige Renten)
– 100.000 in Belgrad
– Zuckerlkoalition will den Familiennachzug aussetzen
– die Türkei drängt in die EU? (Tusk sagt ja)
– Cooper Flagg is down, Duke ist trotzdem weiter (ACC-Championship, Knueppel MVP)
– Reaves mit Break out Game in Denver (close loss without Bron and Don, 37/8/13/4)
– Papst schwebt nicht mehr in Lebensgefahr

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