„And I don’t understand why I sleep all day.
And I start to complain that there’s no rain.
And all I can do is read a book to stay awake.
And it rips my life away,
but it’s a great escape.
Escape.
Escape.
Escape.“
(Blind Melon. 1992)
So.
Eigentlich sollte es genau jetzt
nach fünf Wochen
endlich anfangen
zu schütten wie aus Eimern.
Stattdessen aber
haben sich die grauen Wolken
vor einer halben Stunde verzogen
und auf dem Hof
spielen ein Opa und ein Enkel Ball
im Sonnenschein.
Es ist kurz nach Zwei
im Weltkulturerbe.
Vielleicht haben sich die Meteorologen
aber nur um eine Stunde vertan,
schließlich wurden heute Nacht
wieder die Uhren zurückgestellt.
Obwohl, dann müsste es ja
schon seit einer Stunde
… ach, egal,
im Licht beschienen
sehen Kirschblüten ja auch besser aus.
Die Frühlingsabende dauern ab heute
also sprunghaft länger,
und der Star auf dem Hof
fängt morgen früh (hoffentlich)
statt um fünf
erst um sechs an zu singen.
Und apropos singen:
Bevor ich das wöchentliche Klagelied
über die Weltlage wieder anstimme,
heute gleich zu Beginn
die leichten und guten Geschichten
aus der Provinz;
denn nicht nur wegen des Sonnenscheins
habe ich gute Laune.
Zum Ersten
wären da die Gesänge
in den Gassen meines Kiezes (Downtown)
am vergangenen Freitag Abend.
Die Vögel, die sich da um ihr Revier stritten,
könnten weltkulturerbiger nicht sein:
Dem einen mit Hellebarde bewaffneten Vogel
flattern die Touris hinterher,
während die anderen beiden, schwarz gefiederten,
vor dem Toreingang wartend zwitschern.
Schnell werden alle Vögel lauter,
es ist einfach zu eng hier in der Hölle.
Wem der Kiez gehört,
wird spätestens dann klar,
als ein Brille tragender Vogel dazukommt
und die Schwärme sich trennen.
Und zum Zweiten ist da
die erst wenige Stunden alte Erinnerung daran,
wie sich ein Chor voller brechender Stimmen anhört,
der zum ersten Mal gemeinsam ein Lied singt,
das alle seit Ewigkeiten schon kennen
und mit dem jede und jeder
mehr Emotionen verbindet
als mit irgendeinem anderen
jemals gemeinsam gesungenen Lied;
zu viele Worte für etwas unbeschreibbares.
„Gib mir den längeren Atem,
mein Atem reicht nicht sehr weit.
Ich will noch einmal verstohlen
Atem holen
in deiner Ewigkeit.“
(Manfred Zieran: Gib mir die richtigen Worte. 1978)
Morgen beginnt dann
die letzte Woche vor den Osterferien,
und wer seit den Winterferien
an irgendeiner Schule
auch nur irgendwas gemacht hat,
weiß wie heiß ersehnt die sind,
fast noch mehr als der Regen
(in diesem Moment zieht sich der Himmel draußen wieder zu).
Ich habe meine Hausaufgaben für morgen aber schon erledigt
und erlaube mir noch einige Gedanken
zum Zustand der GenZ/Alpha,
damit dieser Text hier
auch diesbezüglich
nicht zu lange auf dem Trockenen bleibt.
Bereits am Donnerstag starten die Abiturprüfungen
mit der schriftlichen Variante in Biologie,
und nach den Ferien
brechen dann auch noch die Dämme für die 10. Klassen.
Dass die alle aber
seit ein paar Jahren
eigentlich noch viel größere Sorgen haben,
von denen sich alle Millenials (und aufwärts)
kaum wirkliche Vorstellungen machen können,
das zeigt gerade
eine der besten Mini-Serien des Jahrzehnts,
„Adolescence“ auf Netflix.
In vier höchst spannenden Folgen/Stunden
werden dabei Portraits gezeichnet,
die aufschlussreicher nicht sein könnten,
und die so durchdringend dargestellt sind,
dass es quasi pausenlos wehtut.
Klar habe ich dafür in der Schule
schon Werbung gemacht.
Aber bevor hier jemand auf falsche Gedanken kommt,
ja, Deutschlehrer*innen
fahren auch immer noch
auf Buchmessen.
Und zwar gefühlt alle
am gleichen Tag,
und das auch noch mit ihren Deutschklassen.
Ob das diesjährige Motto der Leipziger Buchmesse,
„Lust auf die Zukunft“,
entscheidend dazu beigetragen hat,
wage ich zu bezweifeln.
Aber dass auf die Deutsche Bahn
kein Verlass mehr ist,
das steht außer Zweifel;
die Story dazu wird aber anderer Stelle erzählt.
Denn trotz aller Umstände
werden immer noch Klassenfotos am Messemännchen gemacht,
auf denen Abschlussjahrgänge
richtig gut aussehen.
Für mich gab es im 10. Jahr
nur eine Überraschung,
die hat es dafür aber in sich:
Die 50. „Hunger Games“
sind erschienen,
und ich hatte nicht die leiseste Ahnung.
Die mit Abstand wichtigste „Jugendbuch“-Reihe des Jahrhunderts
hat mit „Sunrise on the Reaping“ (dt. „Der Tag bricht an“)
seinen Schlüsselroman bekommen,
mit Eingangszitaten von
George Orwell,
William Blake
und David Hume,
und allem anderen Drum und Dran.
Bleibt zu hoffen,
dass es auch weiterhin Deutschlehrer*innen gibt,
die ihren Schüler*innen das zutrauen,
oder eben solche,
die von alleine drauf kommen,
was es dabei alles zu lernen und zu verstehen gibt.
Und:
Dieses Mal erzählt Haymitch Abernathy seine Geschichte,
mehr Fan-Futter geht einfach nicht mehr;
die Durststrecke war aber auch lang genug.
Und just in diesem Moment,
es ist kurz nach Drei,
verirren sich die ersten Regentropfen
an meine Fensterscheiben.
Hunde und Katzen gehen anders,
aber der Tag ist ja noch lang.
Bereits übermorgen eröffnet übrigens
der/die/das Klietz,
obwohl für das kommende Wochenende
der letzte Frost erwartet wird,
moderne Heizanlagen machen das möglich.
Am Osterteich wird es also noch dauern,
bis die ersten ins Wasser waten,
aber da muss sowieso erstmal
die Liegewiese wieder hergerichtet werden,
Wildschweinrotten haben ganze Arbeit geleistet,
und das obwohl der Boden knochentrocken ist.
Gut, mehr als genug
Eskapismus für heute.
Ich warte weiter auf den Regen
(der Himmel ist schon wieder blau)
und heiße Euch erneut willkommen zurück
in der Wüste der Realität.
Zieht Euch was über Mund und Nase,
die Woche war wie immer:
Erst vorgestern
erschüttert das nächste Jahrhunderterdbeben die Welt.
Mit 7,7 auf der Richterskala
werden große Teile von Myanmar und Thailand verwüstet,
am ersten Abend wird von mindestens 140 Toten berichtet,
am zweiten ist schon von 10.000en die Rede.
Aber das nur am Rande.
Denn hier in Deutschland
geht alles gerade wieder viel zu schnell,
und über die harten Koalitionsverhandlungen
wird erstaunlich eisern geschwiegen.
Besonders schnell
löst sich nebenbei mal wieder
die Glaubwürdigkeit der Linken auf,
zumindest wenn es nach Fabian Lehr geht,
aber der hatte bei dem Thema
schon mehr als ein Mal recht:
„Das zentrale Argument dagegen,
die Einberufung des neuen Bundestags
mit AfD-Stimmen zu erzwingen
und damit die Kriegskredite zu verhindern,
war politisch
und die Fixierung
auf die angebliche juristische Unmöglichkeit vorgeschoben.
Sie (Heidi Reichinnek im Jacobin Magazin)
sagt damit:
Politik der LINKEN ist es,
in jeder tagespolitischen Frage,
egal worum es geht,
gegen die AfD zu stimmen,
auch wenn das bedeutet,
de facto dem Rechtsradikalen Friedrich Merz
den Weg zur Vorbereitung der BRD
auf den imperialistischen dritten Weltkrieg zu eröffnen
und bei der Gelegenheit
auch gleich die mittelfristige Zerstörung des Sozialsystems
in die Verfassung schreiben zu lassen.“
Autsch.
Da hilft auch die Erkenntnis nichts,
dass es doch eine Liebknecht (sort of) gegeben hat:
Canan Bayram (Grüne F-Hain-Kreuzberg)
stimmte als einziges Mitglied der Grünen-Fraktion
gegen die Änderung von vier Artikeln der Verfassung
für das historische Milliarden-Finanzpaket
für Verteidigung und Infrastruktur.
Petra Kelly dreht sich im Sarg
nochmal um.
Ansonsten,
na ja, ich gebe zu,
ich habe irgendwann
nur noch sehr oberflächlich
die Schlagzeilen verfolgen können
(siehe oben).
Der neue deutsche Bundestag,
der 21.,
konstituiert sich aber am Dienstag,
Alterspräsident Gysi enttäuscht
mit einer Appeasement-Rede,
und Julia Klöckner (CSU)
ist tatsächlich Bundestagspräsidentin;
Gott sei Dank sind auch noch keine Namen
für die Ministerien durchgesickert;
an diese Regierung
müssen wir besonders langsam gewöhnt werden.
Aber Bauernchef Felßner
wird schon mal nicht Landwirtschaftsminister,
was schlimmeres ja aber nicht ausschließt.
Auch die FDP scheitert endgültig
an ihrem letzten Strohhalm:
Das Bundesverfassungsgericht
lehnt deren Klage gegen den Soli ab.
Und jetzt Maul zu, Christian!
Was die SPD so macht,
weiß keiner so richtig,
aber dafür dürfen die Grünen
schon mal die Richtung weisen,
und das immerhin,
obwohl es noch gar keine Regierung gibt,
an der sie dann auch nicht mal beteiligt sein werden:
Mit breiter Brust schlagen sie vor,
einen verpflichtenden(!)
„Freiheitsdienst“ einzuführen;
Orwell bleibt frustriert.
Mindestens sechs Monate
soll sich jede*r
zwischen 18 und 67 engagieren.
Beim Bund,
beim Heimatschutz,
im Altenheim,
im Krankenhaus,
im Jugendzentrum,
in der Schule,
im Wald,
auf den Feldern,
an den Stränden.
Ich höre die Faschos schon schreien:
Grüner Sozialismus!
Eingezogen wird nur für den Krieg!
… und nein,
ich denke nicht,
dass sie es selber merken werden…
Was sie aber weiterhin merken werden,
dass sie weiterhin auf der Abschussliste stehen:
Abgeordnete der SPD (aha!)
und von den Grünen
kündigen zum Wochenende an,
das AfD-Verbotsverfahren umgehend weiterzuführen.
Und mehr war diese Woche nicht,
denke ich.
Aber wozu gibt es denn die Auslandsnachrichten,
wenn nicht,
um dem Eskapismus
auf die Bäume zu helfen?
Der abgesetzte Istanbuler Bürgermeister İmamoğlu
soll (trotz Verhaftung) für die Oppositionspartei CHP
als Präsident kandidieren.
Neben dem Votum der verbliebenen Parteimitglieder
erhält er Millionen symbolischer Stimmen
aus der Bevölkerung.
Die Proteste wachsen
seit über einer Woche
von Tag zu Tag.
Dass es mal wieder
um die Zukunft der Türkei geht,
erkennt man daran,
dass die Polizei Student*innen knüppelt.
Gestern dann kurze Zeitenwende:
İmamoğlu spricht zu Hundertausenden
auf Istanbuls Straßen,
per KI-generiertem „Livestream“.
Eine Art Aufstand
gibt es auch im Gaza-Krieg,
und ebenfalls eine gute:
Zunehmend weigern sich israelische Reservisten,
in den Streifen zur Vernichtung zu ziehen.
Ansonsten bleibt aber noch alles beim Alten:
Einer der beiden Regisseure von „No Other Land“
wird im West-Jordan-Land
erst von israelischen Siedlern verprügelt
und dann vom israelischen Militär festgenommen,
um einen Tag später wieder freigelassen zu werden.
Wegen des nächsten
zerbombten Krankenhaus in Gaza,
lässt Netanyahu nur ein kurzes „Upsie!“ verlauten.
Neu sind dagegen aber auch kleinere Aufstände gegen die Hamas,
im Gazastreifen.
Wiederum nicht neu:
Das neue „Richtergesetz“ von Netanyahu,
soll nicht nur ihn selbst,
sondern auch
das „Gleichgewicht zwischen Justiz und Regierung“
schützen;
und das war scheindemokratisches Autokratisch
für „Powergrab“.
Aus Syrien
gibt es ähnlich optimistische Nachrichten:
100 Tage nach der Flucht von Assad
zählen die Hilfsverbände fast 5.000 neue tote Zivilist*innen,
der Bürgerkrieg beginnt sein 15. Jahr.
Und in Darfur (West-Sudan)
bombardiert die sudanesische Armee
einen Marktplatz.
Inzwischen
ist der Himmel über der Provinz
wieder kurz wolkenlos,
dafür weht
aber immer noch
ein kalter Wind.
Kriegsprotokoll. Schreibtisch. Deutsche Heimatfront. Letzte Reihe.
Woche 159.
Zu viele letzte Gefechte. Montag: Erneut setzt der Tagesschau Liveticker aus. Zwölf Stunden bis in die Nacht wird in Riad verhandelt, die USA vermitteln. Dienstag: Weiterhin nichts Neues von der Front. Dafür aber die nächste Teilwaffenruhe, dieses Mal im Schwarzen Meer, Russland soll langsam wieder in den Weltmarkt integriert werden und fordert im Gegenzug die weitreichende Aufhebung von Sanktionen. Mittwoch: Die Ukraine ist als Thema aus dem Header der Tagesschau verschwunden, dafür ist der Liveticker wieder da. Die Drohnenangriffe haben nicht pausiert, die Waffenruhe hält nur bedingt. Eine russische Reporterin stirbt durch eine Landmine. Schweden erhöht den Rüstungsetat um 28.000.000.000. Italien und Spanien wollen sich nicht an der „Koalition der Willigen“ beteiligen. Donnerstag: Besagte Koalition trifft sich in Paris. Ein Umspannwerk in Brjansk wird angegriffen. Die russische Armee erhöht den Druck auf Sumy. Französisch-britische Truppen sollen schon in den nächsten Tagen in die Ukraine verlegt werden. Freitag: Putin hat einen neuen Vorschlag: „Im Prinzip könnte natürlich eine Übergangsverwaltung in der Ukraine unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, der Vereinigten Staaten, der europäischen Länder und unserer Partner eingesetzt werden.“ Guterres antwortet, dass die Ukraine eine Regierung hat. Odessa wird aus der Luft angegriffen. Selenskyj wundert sich über ein neu vorgelegtes Abkommen mit den USA, das noch ein bisschen herablassender ist. Samstag: Schtschebraki (Saporischija) Panteleimoniwka (Donezk) und Veselivka (Sumy) sind „befreit“. Dnipro wird bombardiert. Sonntag: Heute gibt es nicht mal auf der Startseite des Tagesschau-Ukraine-Threads irgendwas Neues.
Und wenn wir zum Ende hin
schonmal so weit weg
vom (immer noch blauen) heimischen Himmel sind,
dann hier auch noch
für alle die,
die sich auch das noch antun müssen,
die letzte Episode
der allerletzten Scheißserie.
Nothing Else Matters Anymore
oder: Signal ist keine Zahnpasta
Trump stellt sein neues Lieblingsspielzeug vor:
Der F-47 wird alles zerficken,
worauf Pete Hegseth ihn loslässt.
Sogar Verbündete dürfen schon mal vorbestellen,
aber nur eine minderwertige Version,
falls sie mal nicht mehr Verbündete sind.
AOC claps back at Elon:
„At the very least
you can find a new,
more interesting conspiracy theory to peddle.“
Elon hatte wieder mal irgendwas
über „bezahlte Protestanten“ geXt.
Die Main Story der Woche
heißt „Signalgate“:
Weite Teile des Boysclubs von J.D. Vance
diskutieren geheimste Geheimpläne
zum Krieg gegen den Jemen
auf der halbzwielichtigen Messenger App Signal.
Sicherheitsberater Waltz hatte dabei „versehentlich“
aber auch den Chefredakteur des Atlantic eingeladen;
wahrscheinlich auf dem Schwarzen Spiegel ausgerutscht.
Verteidigungsminister Hegseth (u.a)
attackieren am nächsten Tag den Journalisten,
seine erste Kongressanhörung
hat sich der Pentagonchef dabei aber schonmal eingehandelt.
Vance selber giftet im selben Chat
auch noch gottlos über die EU,
die Geheimdienstchefin Gabbard
verteidigt das Vorgehen als erste vor einem Komitee,
Sicherheitsberater Waltz nimmt die Schuld auf sich,
American Oversight reicht als erstes Klage ein,
und Trump fällt das hier dazu ein:
Kann schonmal passieren.
Bill Maher (old school Late Night Talker)
wird ins Weiße Haus eingeladen
und fühlt sich „geehrt“.
Bei Fox sind die VAE und Saudi Arabien
inzwischen „Unternehmen“,
die in die USA investieren.
Trump kündigt „Sekundärzölle“ gegen alle an,
die Öl und/oder Gas von Venezuela kaufen.
Das Wahlrecht wird verschärft,
die ACLU kündigt umgehend ein Klage an.
Die Grönlandreise von Regierungskreisen (Vance und Co.)
sorgt für Ärger:
Der Vizepräsident der USA besucht einen US-Luftwaffenstützpunkt,
obwohl er eigentlich erst mit Familie zum Hundeschlittenrennen wollte,
sagt die Grönländer würden sich am Ende für die USA entscheiden
(falls Russland die Arktis erobern will)
und kumpelt unangenehm mit Marines rum.
Heimatschutzministerin Kristi Noem
lässt sich die Abgeschobenen
im Mega-Knast in El Salvador vorführen
und posiert
vor den tätowierten Häftlingen
hinter Gittern.
Trump kündigt 25% Zölle
auf alle ausländischen Autos an.
Fox nennt den Bundesrichter
nicht mal beim Namen (James Boasberg),
der jetzt auch noch
den Signal Leak Fall übernimmt.
Elon beginnt sich selbst zu zerkauen:
Seine eigene Firma (xAI)
kauft seine eigene Firma (X)
und gleichzeitig teasert er
seinen möglichen Rückzug bei DOGE an.
In Mississippi
wird die Einkommenssteuer abgeschafft,
einfach so.
Trump will dafür
wieder mehr Nationalstolz,
und zwar in Museen,
und zwar per Dekret.
Musk nennt Tim Walz
(Running Mate von Kamala Harris)
einen „huge jerk“,
weil der sich über den Tesla-Absturz
freuen würde.
Der soll sich mal freuen,
dass nicht noch mehr Teslas abgefackelt werden.
RFK Jr. will Handys aus den Schulen verbannen,
aber nicht wegen der Suchtgefahr
oder des gehirnerweichenden Social Media Konsums,
sondern wegen der „Krebsgefahr durch Elektromagnetismus“.
Okay.
Justizministerin Pam Bondi
kündigt neben einem grinsenden Trump
die massive Wiederaufnahme von Todesurteilen an,
besonders für (ausländische) Drogendealer.
Dabei trägt sie ein kleines silbernes Kreuz
über ihrem marineblauen Kostüm.
Den Vogel der Woche
schießt aber natürlich Pete Hegseth ab,
und kündigt an,
die US-Truppen in Japan aufzustocken,
um den drohenden Überfall
des kommunistischen Chinas
im Keim zu ersticken.
Und,
ob Ihr es glaubt oder nicht,
auch mir fällt es auch schwer,
aber genau in diesem Moment,
es ist kurz vor Sechs,
zieht sich der Himmel endgültig zu,
und die Tropfen an meinem Fenster
werden schnell größer.
Hey, Deadline,
Du kannst dann schonmal reinkommen,
sonst wirst Du noch pitschenass.
Der Frühling ist immer noch jung.
„Raindrops smash the window
like they tease the ground.
Your naked feet on them
can heal the hurting wound.
What do you feel now?
Tell me that I am wrong.“
(Bleen: Hear The Rain. 2001)

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