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Lose Control By Default (S13:Ep10)

von | 2026 | 3. Januar | Die Serie, Staffel 13 - The Rest Of Us Just Live Here

 

So,
dann wäre die Frage ja geklärt,
die ich bei all den Ankündigen im letzten Jahr
bewusst ausgelassen habe.
Nämlich wonach
#DieDoppeltenZwanziger
sich denn dann entscheiden sollten,
wann es wieder an der Zeit
für die nächste Episode ist,
wenn eben nicht einfach
on any given sunday.
Die Antwort darauf
hatte der Zeitgeist
schon vor dem heutigen Samstag parat.
Nämlich immer dann,
wenn an einem Tag der Woche
wieder etwas so extremes passiert,
dass es selbst unter den normal gewordenen Extremen
noch extrem heraussticht.
Oder, um es anders auszudrücken:
Spätestens dann,
wenn die Tagesschau
ihre Livetickerauswahl erweitert.
Und so hat sie das
genau heute
auch erneut getan.
Warum, dazu am Ende der Episode
ein Blick in genau diesen neuesten Liveticker.
Ich verrate so viel:
Es ist wieder mehr als genug dabei.
Krieg(?).
Völkerrecht.
Macht.
Drogen.
Die Gefangennahme eines Staatspräsidenten
in dessen eigenem Land
durch ein anderes Land,
ohne jegliches Mandat.
Medialer Overkill.
Ratlosigkeit.
Denn die Zeiten sind
jetzt schon etwas länger
doch schon ziemlich rau.
Und es ist auch schon länger so,
dass niemand mehr behaupten kann,
dass er es nicht hätte kommen sehen;
Winter was coming already.
Der Kontrollverlust
bleibt Dauerzustand.

Außer natürlich
weitab von alledem.
Hier in der Provinz
durfte ich heute die ersten Meisen
auf dem Balkon gegenüber
des kahlen Walnussbaums begrüßen.
Die erste Futterstelle am Hof
ist in Betrieb gegangen,
und die Qualität des Futters
hat sich offenbar schnell rumgesprochen.
Jenseits des Wallnussbaumes,
hinter den Häusern am Markt
beginnt in wenigen Minuten
die „1. Quedlinburger Rauhnacht“.
Und ja, das ist alte Rechtschreibung,
wahrscheinlich aber soll das sogar
was zu sagen haben.
„Mystisch“ soll das ganze werden.
Der bleak Mittwinter
wird zur „postmodernen“ Lasershow verklärt;
aber auch dazu später mehr,
ein frühzeitiger Wochenabschluss
braucht ein spektakuläres Ende.

Der Winter ist jedoch
schon vor ein paar Tagen
in die Provinz eingezogen
(die Raunächte sind ja auch fast schon wieder vorbei).
Die Warnschilder in den Kurven vor der Stadt
spiegeln sich auf nasskaltem Asphalt,
die Dächer tragen Puderzucker,
die Flussufer frieren langsam zu,
und Freunde erfrischen
ihre durchwanderten Füße
in der Ilse.

Nur ist die Idylle nie komplett:
Selbst auf den Höhen der Berge
wird über die KI diskutiert.
Nicht panisch,
ganz sachlich.
Noch ist es mehr das ungläubige Staunen,
bevor wir den Kontrollverlust erkennen;
und damit willkommen
zum x-ten Abrutschen auf der schiefen Ebene,
die sich auch heute wieder
ein oder zwei Grad mehr geneigt hat.
Und natürlich ist es Bernie Sanders,
der den Bratengeruch wieder als erstes erkannt hat:
Der US-Senator fordert
ein Moratorium
für sämtliche KI-Entwicklung.
Wahrscheinlich hat er die gleichen dystopischen Dokus gesehen,
die auch mir immer öfter angeboten werden.
Da sehnen sich nicht wenige danach,
dass einige wenige bereits richtig vorhersagen,
dass die KI-Bubble selbst
ganz kurz vorm Platzen ist.
Vielleicht geht unserem Untergang
ja auch einfach noch rechtzeitig das Geld aus.
Bis dahin aber haben wir schon genug Probleme,
die Sache noch unter Kontrolle zu halten,
oder eben nicht.

Wovon wir uns jedoch zunehmend
verabschieden können werden,
das ist eine Bild- und Videokultur,
die wenigstens manchmal
noch ein Herz hat.
Symbolisch erneut maximal überdeutlich
steht dafür die Abschaltung
sämtlicher noch verbliebener MTV-Kanäle.
MTV war 44 Jahre lang das,
was Social Media heute ist:
Eine einzige Trendmaschine.
Aber ohne KI.

Und damit zur dementsprechend
letzten wirklich großen Serie
(auch im Sinne von „populär“)
des Serienzeitalters.
Je mehr ich
über Stranger Things nachdenke
(das Finale habe ich bereits zum zweiten Mal gesehen)
desto wichtiger und bedeutsamer werden die,
so zumindest meine Theorie.
Schon vor dem schönst möglichen Happy End
der gesamten Gattung
war ich ernsthaft emotional erschöpft;
was Fanboys nun manchmal so sind.
Und umso dankbarer bin ich,
dass die Duffer Brothers das gemacht haben,
was sie nun mal gemacht haben:
Eine Schulzeit-Erzählung
zu einem erwachsenen Ende bringen.
Wenn das nicht großes Teenager-Kino ist,
was dann?
Was allein mit diesen fünf Staffeln
an guten Werten und Wissen
aus dem letzten Jahrhundert
noch gerettet wurde,
dafür kann es gar nicht genug Friedensnobelpreise geben.
Allein der Umstand,
dass spätestens jetzt
alle den Unterschied
zwischen Metapher und Allegorie
verstanden haben müssten
(vom Funktionieren eines Wurmloches mal ganz abgesehen)
reicht mir persönlich schon aus.
Aber alle Kids,
die Stranger Things mit Herzblut gesehen haben,
können keine schlechten Menschen mehr werden,
so die Theorie.
Für Netflix kann ich nur hoffen,
dass die Ankündigung von „The Consumer“
nicht nur irgendein faules Easter Egg war,
denn ansonsten gilt:
Kein Abo muss für immer halten.

Somit kann ich also auch meine Angst
vor einer „Frozen Shoulder“
am Jahresanfang liegen lassen,
denn bei all dem Serienstudium
habe ich auch einfach nur das Liegen
zu gut gelernt.
Und wer sich selbst zu schwer wird,
der kauft sich entweder einen neuen Topper
oder der setzt sich eben wieder regelmäßiger
mit geradem Rücken an den Schreibtisch. Oder beides.

Sorry, not sorry,
das Anlaufnehmen hat etwas gedauert,
aber der Einstieg in die vergangene Woche
knallt dafür umso mehr rein,
wie viel zu schnell steigende Temperaturen;
#Fiebertexte gehen so.
Denn während ich zu Silvester
nur 1 ½ Raketen gesehen habe
(und den Rest des Abends was schöneres zu tun hatte),
während die einzigen Tourist*innen in der Stadt
nur noch aus Dänemark und den Niederlanden kommen,
während in eben diesen Niederlanden
das „Böllern“ verboten wurde,
während es also nun einen neuen „Böllertourismus“ gibt,
und während zeitgleich
der Turm der Vondelkirche in Amsterdam abfackelt,
und während es in Alaska
in den letzten 100 Jahren mehr Waldbrände gab
als in den 3.000 Jahren davor zusammen,
während all dessen
verrecken in einer Kellerbar in der Schweiz
mehr als 40 junge Menschen.
Die Katastrophe von Crans-Montana
hätte das Jahr nicht „würdiger“ einleiten können:
Der Flashover (auf deutsch: Rauchgasdurchzündung)
wird durch an Sektflaschen montierte Pyrotechnik ausgelöst,
von wo die Funken
auf die billige Schallschutzdämmung
an der zu niedrigen Decke
überspringen.
Der einzige Fluchtweg führt nach oben,
der zu schmale Treppenaufgang
wird zu einem Schlot,
in dem mehr als 1000 Grad herrschen.

 

Kriegsprotokoll. Deutsche Heimatfront. Letzte Reihe.
Woche 195.
Der Winter bleibt kalt. Montag: Die Ukraine bestreitet einen angeblichen Angriff auf eine Residenz von Putin, der Kreml verweigert Beweise. „Friedensgipfel in Florida“: „Close to 95%“, Ergebnisse: 0. Dienstag: Der gestrige „Anschlag“ bleibt Thema Nr. 1. Mittwoch: Gegenseitige Drohnenattacken (u.a. auf Odessa). Der Kreml hat jetzt doch „Beweise“. Donnerstag: Der Kreml sagt, ukrainische Drohnen haben in Cherson 24 Menschen getötet. Freitag: In Charkiw wird ein Wohngebiet von russischen Raketen getroffen. Samstag: Selenskyj tauscht erneut seinen Verteidigungsminister aus.

 

In Other Wars

Israel verbietet die Ärzte Ohne Grenzen
im Gazastreifen,
während Bibi in Mar-a-Lago
Sekt und Häppchen genießt.

Die Vereinigten Arabischen Emirate
wollen ihre Truppen aus dem Jemen abziehen,
anscheinend werden die bald woanders verbraucht.

China probt weiterhin die Belagerung von Taiwan
und Xi lässt wissen:
Die „Wiedervereinigung“ ist nicht aufzuhalten.

Im Iran gehen
„Massen gegen Mullahs“ (junge welt)
auf die Straßen.
Trump kündigt an,
„Wenn der Iran
friedliche Demonstranten erschießt und(sic) tötet,
werden die Vereinigten Staaten
ihnen zu Hilfe kommen.
Wir stehen Gewehr bei Fuß
und sind bereit.“,
da erschießt „der Iran“
schon seit Tagen
friedliche Demonstrant*innen.
Aber zu Trump kommen wir ja erst noch.

 

Bevor wir uns aber endlich
der zigsten Zeitenwende zuwenden,
wollen #DieDoppeltenZwanziger
noch schnell
ihrer chronischen Bindehautentzündung
auf dem rechten Auge etwas Achtsamkeit schenken.
Aus therapeutischen Gründen,
vermeide ich es aber,
mich dabei selber zu oft
an den Lidern zu kratzen.

„Das Institut für Politikwissenschaft der Uni Halle
hat sich damit beschäftigt,
was passiert,
falls die AfD nach der Landtagswahl
regieren sollte.
Was wäre, wenn?
Die AfD wird allen Initiativen das Geld streichen,
die für demokratischen Zusammenhalt sorgen:
zum Beispiel Schule ohne Rassismus,
Aktion Courage
oder die Partnerschaften für Demokratie.
Sie wird die Landeszentrale für politische Bildung
mit einem Federstrich erledigen
und den Medienstaatsvertrag kündigen. Kulturbetriebe,
die die AfD als woke oder ideologisch benennen würde,
bekämen kein Geld mehr.
Wir werden ein Verbot von Gendersprache erleben,
wahrscheinlich die Abschaffung der Sexualkunde,
den Abbau von Gedenkstätten
und eine sogenannte neutrale Schule.
Und im Bereich der Migration
die Umstellung auf Sachleistungen
und die Einrichtung von konzentrierten Zentren,
wo Geflüchtete gesammelt untergebracht werden,
um schneller wieder abgeschoben werden zu können.“
(Quelle verbasselt)
Nächste Woche schon
geht die Schule wieder los.

„Die gemeldeten Fälle von Rechtsextremismus,
sexuellem Fehlverhalten und Drogenkonsum
in Zweibrücken sind erschütternd“,
sagte Boris Pistorius der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Sie stünden im krassen Widerspruch
zu den Werten der Bundeswehr.
Es geht bei den Vorwürfen um Rechtsextremismus,
Drogenmissbrauch, Mobbing
und auch mutmaßliche sexuelle Übergriffe
– und das in insgesamt rund 200 Fällen.
Die Staatsanwaltschaft in Zweibrücken
ermittelt gegen 19 Soldaten,
die Bundeswehr in noch größerem Ausmaß. 
Es handelt sich nach Angaben der Behörde
um Soldaten mit dem Dienstgrad eines Unteroffiziers.
Die Strafanzeigen wurden eingereicht
von der Bundeswehr und der Wehrdisziplinar-Anwaltschaft.“
(Quelle ebenfalls verbasselt)
Ab nächste Woche gehen die ersten Briefe raus
an die 18jährigen Jungs und Mädchen.

„Die CSU im Bundestag
spricht sich für eine weitere Verschärfung
der Asyl- und Migrationspolitik aus.
Im Beschlussentwurf
zur bevorstehenden Klausurtagung
der CSU-Landesgruppe
heißt es,
die meisten syrischen Flüchtlinge
sollten zurück in ihre Heimat geschickt werden.
Für Syrer mit vorübergehendem Bleiberecht
entfalle nach dem „Ende des Bürgerkriegs“
der Schutzgrund, so die Begründung.
„Für diejenigen, die nicht freiwillig ausreisen,
müssen Rückführungen
schnellstmöglich eingeleitet werden“,
heißt es in einem Positionspapier.
2026 müsse es eine „Abschiebeoffensive“ geben
– „mit Linienflügen
und auch nach Syrien
und Afghanistan“.
Zudem müssten „in einem ersten Schritt
Straftäter konsequent abgeschoben werden“.
Erst vor gut einer Woche hat die Bundesregierung
erstmals seit 14 Jahren einen Straftäter
nach Syrien abgeschoben.“
(Quelle: wahrscheinlich Tagesschau)

 

Ich weiß,
Ihr haltet diese Spannung auch kaum noch aus.
(Noch) nicht zu wissen,
welches epochemachende Ereignis
denn diese Woche wieder zugelassen wurde,
würde mich auch kirre machen.
Aber glaubt mir,
so schlimm wie es klingt,
fühlt es sich schon länger nicht mehr an.

Deswegen quetschen sich auch noch
NBA-Stories dazwischen,
bevor die USA
den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit
über Caracas wehen lassen.
„The Flagg“
hat seinen letzten Spitznamen
nämlich deutlich früher gefunden
als alle seine Vorgängerlegenden.
Coop ist in seiner ersten Rookiesaison
bereits besser als der King selbst es gewesen war,
und das nicht nur statistisch gesehen.
Eben jener King
struggelt im Moment auffällig,
Luka trifft zu wenig,
die Lakers warten auf die Rückkehr
von Captain Reaves.

Und die USA warten
mit der groß angekündigten
letzten Zeitenwende auf.
Schauen wir also endlich rein
in den neuesten Liveticker.
Die Tagesschau
hat ihn schlicht „Venezuela“ genannt.
Das jetzt links
vor „Ukraine“ steht.
Sollten dort irgendwann mal
drei (oder mehr) Landesnamen
nebeneinander stehen,
dann wäre das ein Eingeständnis
des Dritten Weltkriegs?
Just Imagine:
Venezuela,
Ukraine,
Taiwan.
It’s easy if you try.

Es ist Samstag, 19.45 Uhr:
„Trump macht Venezuela Zusagen:
US-Präsident Donald Trump
hat nach der Festnahme
des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro
wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusagen
für Venezuela gemacht.
Bei einer Pressekonferenz erklärte Trump,
große US-Ölkonzerne sollten Milliarden Dollar investieren,
um die nach seinen Worten
„schwer beschädigte“ venezolanische Öl-Infrastruktur
zu modernisieren.
Ziel sei es,
das Land wirtschaftlich wiederaufzubauen.
Eine Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten
werde Venezuela „reich, unabhängig und sicher“ machen,
sagte Trump.
Trump sagte zudem,
Millionen Venezolaner im Exil – auch in den USA –
würden von den geplanten Maßnahmen profitieren.“

Genau,
das hört sich so an,
als hätte der Frisurensohn
nur noch sehr wenig Zeit.
Aber spulen wir kurz
zum Anfang der Woche zurück:
Am Montag wird bekannt,
dass die CIA
schon vor zwei Wochen
einen Hafen in Venezuela angegriffen hat,
was jedoch „eher symbolisch“ gemeint gewesen sei.
Nicht nur deswegen
kündigt eine enorme Anzahl an Frauenrechtsbewegungen
einen Mass Walkout für den 20. Januar an.
MTG gibt jetzt sogar medienwirksam (NYT) zu,
dass sie „naiv“ gewesen sei,
was den Präsidenten angeht.
Für den läuft es derweil weiter schlecht:
AOC und Bernie Sanders
vereidigen den neuen Bürgermeister von New York City
auf einer eiseskalten U-Bahnhoftreppe in der Bronx.
Trump muss als nächstes
die Nationalgarde aus sämtlichen Städten abziehen,
verkauft aber sogar das noch als Erfolg,
denkt er.
Unterdessen merken die nächsten Ungläubigen,
dass sie möglicherweise
seit Jahren hart verarscht werden:
Health Benefits gibt es nicht mehr.
Im März soll der Arc de Trump
auf der National Mall gebaut werden.
Am ersten Januar
friert die US-Regierung alle Child Care Gelder ein,
als alle Daycare-Einrichtungen eh zu sind.
Der amerikanische Riese ist ganz kurz davor
wirklich aufzuwachen…

Und deswegen,
und nur deswegen dann
also die heutige Nacht.
Um 2 Uhr werden aus Caracas
mehrere Explosionen gemeldet
und Geräusche eines tieffliegenden Flugzeugs.
Nur wenige Stunden später verkündet Trump,
dass Maduro gefangen genommen wurde.
Aber nicht etwa wegen all seiner anderen Verbrechen
(gegen die eigene Bevölkerung),
sondern wegen: Drogenterrorismus;
die Anklage ist fünf Jahre alt.
Das verbliebene Regierungskabinett von Venezuela
bestätigt volle militärische Einsatzbereitschaft
und beruft sich zurecht
auf Artikel 51 der UN-Charta.
Ursula von der Leyen
will nur wenige Stunden später
einen „friedlichen“ und „demokratischen“ Übergang,
als ob sie im Regime Change Playbook
zu weit nach vorne geblättert hätte.
Auch Trump scheint den Teil mit dem Völkerrecht
endgültig vergessen zu haben:
Am Vormittag kündigt er an:
Die USA regieren jetzt erstmal
in Venezuela.
Eine erste vermeintliche Nachfolgerin für Maduro
lehnt er freiweg schonmal ab.
AOC stellt klar:
„It’s not about drugs.
If it was,
Trump wouldn’t have pardoned
one of the largest narco traffickers in the world
last month.
It’s about oil
and regime change.
And they need a trial now
to pretend that it isn’t.
Especially to distract from Epstein
+ skyrocketing healthcare costs.“
Bilder von Exilanten,
die ihre „Befreiung“ feieren,
fluten das Internet.
China widerspricht vehementest.

Soweit, so Weltkrieg.
Aber ich bin Euch ja noch
ein spektakuläres Episodenende schuldig.
Im Moment höre ich
das Trommeln der Dämonen
auf dem Marktplatz
nur hinter meinen Fensterscheiben.
Ganz ehrlich?
Es ist saukalt draußen.
Aber:
Der Markt ist brechend voll,
so kann man sich auch aufwärmen.
Die Bühne dürfte eine der größten sein,
die der Quedlinburger Markt bis heute tragen musste.
Zwei Laufstege brechen die Massen.
Was die da genau gerade erleben,
und wie mystisch das ist,
wollte ich allerdings nach 5 Minuten schon nicht mehr wissen,
denn als ich um 18 Uhr dort ankam,
lief gerade eine Vollplayback Performance
von „Walpurga – Das Musical“.
Kein Scheiß,
das war so gruselig
(und so kalt),
dass ich mir die versprochene Lasershow
gerne geklemmt habe.

So
wie ich es mir also
auch morgen klemmen kann,
einen weiteren Sonntag am Schreibtisch zu verbringen,
zumindest
solange Xi nicht auch gleich noch
der Sack platzt.
Kontollverlust mit Ansage.

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