Try not to breathe (S6:Ep11)
Warum einfach,
wenn es auch kompliziert geht?
Wer Zeit zum Luftholen hat,
denkt zu viel nach.
Gegenwartsliteratur.
Live.
Nur im Internet.
Aus der Provinz.
Warum einfach,
wenn es auch kompliziert geht?
Wer Zeit zum Luftholen hat,
denkt zu viel nach.
Machen wir es kurz:
Es ist so krass
wie noch nie.
Nicht stehen bleiben.
Weitergehen.
Sonst werden die Geister
immer nur noch mehr.
Kurz ist es völlig still. Dann ein Ruf, und aus dem Dickicht dicht neben ihnen bricht ein Sprung Rotwild hervor. Das Fell glänzt fast schwarz von Erde und geschmolzenem Schnee.
„Amen“, die Gastgeberin trank den letzten Schluck aus ihrem Glas, „das ist der kontrollierte Kontrollverlust. Die Zeit lässt sich nicht kontrollieren, Körper und Seele allerdings schon ganz gut.“
Frischer Buchstabensalat von der Phrasentheke.
Reifenwechsel noch vor dem ersten Schnee.
Blasenschlagende Kohäsion
gegen die Entropie.
Einigkeit
und Recht
und keine Freiheit.