„Also, der Atlas,
der die Welt hält,
der hat Arbeit.
Und wer einen Atlas
für die Welt hält,
der hat ..?
Und der den Stein da
auf den Berg rollt,
der hat Arbeit.“
(WSH: An die Arbeit. 2007.)
So.
Der Herbst
ist dann endlich wirklich da.
Der dritte Herbst von #DieDoppeltenZwanziger.
Der dritte Covid-19-Herbst.
Der erste Ukrainekriegsherbst.
Der nächste Heiße Herbst.
Und nach
dem Letzten Guten Sommer,
jetzt also auch
der Letzte (halbwegs) Gute Herbst.
So sagt man.
Vielleicht.
Ich bin heute spät dran.
Bis jetzt (halb Vier) habe ich noch nicht
eine endgültige Zeile
aus den Notizen schnitzen können.
Das hat viele gute und schlechte Gründe.
Die guten zuerst:
Die liebe Arbeit.
Die individuelle Lebenswirklichkeit.
Die Liebe.
Das Internet.
Das Buch „Frei“ von Lea Ypi
(„Erwachsenwerden am Ende Geschichte“).
Und die beiden Norddeutschlandkonzerte
der Biffy Fucking Clyro – Europatournee.
Jetzt die schlechten:
Die Überflut
an wahrscheinlich relevanten
(schlechten) Nachrichtenmeldungen,
und die alljährlich anstehende
Herbstdepression.
In den ersten Wochen
der dunklen Monate
hat diese ja bekanntlich leichtes Spiel,
weil die lange Zeit bis zum Frühling
ja gerade erst beginnt,
und also noch viele
einsame und traurige Momente
auf ihre Durchleidung warten.
Strange genug daher,
dass sie sich bei mir noch so gar nicht ankündigt,
nicht mal, wenn ich mich nach ihr sehne.
Wahrscheinlich,
weil sie sich
vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage
gar nicht mehr aus ihrer dunklen Höhle rausbemüht.
Wegen mangelndem öffentlichen Interesse.
Wen kümmern schon noch „Volkskrankheiten“?
Oder etwa ihre gesellschaftlichen Ursachen?
Jeder leidet für sich allein.
Und im Angesicht
der unmittelbaren Zukunft,
haben solche Nebensächlichkeiten
doch bitte nur ein Kinderspiel zu sein.
Und noch dazu gibt es inzwischen
auch viel hippere Macken.
ADHS.
Narzissmus.
Eskapismus.
Rein Emotionale Störungen sind so 2018.
Eindimensionales Fühlen ist out.
Heute ist der Metakram Mode.
Drei Ebenen mindestens.
Der zerbrochene Geist
kennt keine Gefühle mehr.
Besonders im Trend liegen
deswegen im Moment
die Dissoziativen Persönlichkeitsstörungen.
Noch aber ist offen,
ob das etwas schlechtes oder doch etwas gutes ist.
Psychologische Evolution.
Anpassung.
Intelligenz.
Ein Beispiel aus der Digitalen Kunst
soll bei der Bebilderung helfen:
Den Hintergrund eines Memes
des Facebook-Meme-Artisten Jason Jaramillo
bildet folgendes Fotomotiv:
Im oberen Drittel steht
ein Haus in Flammen,
gleich daneben ein verkohlter Haufen Undefinierbares.
Im mittleren Drittel steht
ein fröhlich dreinschauendes Kind
auf der Straße vor dem brennenden Haus
und wird, im unteren Drittel,
von einem davor hockenden Erwachsenen fotografiert.
Die Textebene dieses Memes
sieht dann so aus:
Über dem brennenden Haus steht
„Das momentane Ich“.
Über dem verkohlten Haufen steht:
„Das Ich, das ich geliebt,
aber vergessen habe, zu sein.“
Über dem fröhlichen Kind steht:
„Bekifftes Ich.“
Und über dem Erwachsenen steht:
„Dissoziatives Ich,
das nur beobachtet
und sich wundert,
wie es in diese Scheiße geraten konnte.“
Dissoziativ persönlichkeitsgestört zu sein,
bedeutet dabei nicht nur eines
dieser beschriebenen Ichs zu sein,
sondern alle davon.
Gleichzeitig.
Oder, wie google erklärt:
„Der teilweise oder völlige Verlust
der Fähigkeit unseres Gehirns,
Wahrnehmungen aus unterschiedlichsten Qualitäten
zu einem normalen,
umfänglichen Erleben zusammenzufügen.“
Wenn das mal nicht die perfekte Krankheit ist
in diesen Zeiten.
Endlich eine nachfühlbare Erklärung
für den Normalzustand.
Dann können wir ja weitermachen.
Der emotionale Drahtseilakt ist zur Routine geworden.
Auf dem schmalen Grat zwischen
Weltlage (das „gloomer“-Ich)
und individueller Realität
(best time of my life-Ich)
rauscht es
nur noch
gewaltig
an uns
vorbei.
Deswegen,
und weil heute so wenig Zeit bleibt,
setze ich mich jetzt
bekifft auf einen verkohlten Haufen,
mache schnell ein paar Bilder
von einem brennenden Haus,
das ganz tief in der Scheiße steckt,
und versuche,
mich dabei irgendwie wohl zu fühlen.
An den alleräußersten Rändern
des Weltweitwinkelobjektives
sind die Ereignisse unscharf, verwackelt.
Wie wenn es zu stürmisch ist,
oder man unsicher steht.
In Taiwan
erschüttert ein massives Erdbeben die Welt,
6,8 auf der Richterskala,
da fallen Häuser leicht in sich zusammen.
Viele Häuser.
In Japan
verwüstet der Taifun „Nanmadol“
unendlich viele Landstriche.
In Puerto Rico, und kurze später in Ostkanada,
tobt der Hurrikan „Fiona“ in gleicher Weise
durch zu viele belebte Gebiete.
In Alaska wütet ein namenloser Blizzard.
Die fünfte vollwertige Naturkatastrophe dieser Woche
dann in Mexico:
Ein weiteres Erdbeben,
7,6 – nur ein Punkt fehlt bis Lissabon 1755.
In Somalia hat es inzwischen
seit vier Jahren nicht geregnet,
der „große Gleichmacher“ war nie weg
und kommt jeden Tag näher.
In Europa sind in diesem Sommer
über 50.000 Menschen
an den Folgen der neuartigen Hitzewellen gestorben.
Immer noch auf Platz Eins
der besten Gloomrubriken
also die Klimakatastrophe.
Die Gegenmaßnahmen
in der gleichen Woche:
Der UK hebt das Fracking-Verbot auf
und beim letzten globalen Friday for Future
waren nur noch 250.000 auf den Straßen,
ein Viertel von dem,
was vor drei Jahren
noch Alarm geschlagen hat.
Genug Weitwinkelbilder vom brennenden Haus,
Zeit für einen ersten Objektivwechsel,
Zoom:
Die Brotkrusten
in den Auslagen
der hiesigen Bäckereien
sehen zum Anbeißen aus.
Die Preise nicht.
Nicht nur hier in Quedlinburg,
sondern EU-weit sind die Grundlagen
für den täglichen Brotbelag
momentan 18% teurer
im Vergleich zum Vorjahr.
Weswegen ein nächstes Detail
der letzten Zwanziger Jahre
sein Comeback feiert:
Das Inflationsbrot ist zurück.
Neuerdings wird Maismehl
zum Strecken benutzt.
Immerhin ist der
Spritpreis zwischenzeitlich
mal fast auf Vorkriegsniveau gewesen.
Und die Gasspeicher sind auch fast voll.
Aus der Nähe betrachtet,
fühlt sich die Katastrophe weiterhin okay an;
noch nichts ernsthaftes,
höchstens ein milder Schnuppen.
Gesundheit!
Zeit für die obligatorische Langzeitaufnahme.
Position wechseln,
schnell das Stativ aufbauen,
maximale Belichtungszeit einstellen
und abdrücken:
Der achte Kriegsmonat hat begonnen.
Und wie.
Die nächste Horrorwoche:
Es beginnt mit dem Beschuss
des nächsten AKWs (Piwdennoukrajinsk).
Sofort schließen Polen und das Baltikum
ihre Grenzen für alle Russen,
auch für Deserteure.
In Polen werden an alle
Jodtabletten verteilt.
In den achten und neunten Jahrgangsstufen
wird Schießunterricht Pflichtfach.
Dann macht Russland, nicht Putin,
was alle befürchtet/erwartet haben:
Nein, noch kein Atomschlag.
Erst die drastische Gesetzesverschärfung für Deserteure
in der Duma,
dann die Erhöhungen im Militärhaushalt,
dann die Teilmobilisierung.
Der Westen wittert geschlossen „Schwäche“;
nicht nur Bundeswehrangehörige schreiben
in den Sozialen Medien
von „Putins Ende“;
„wir gewinnen.“
Die Teilmobilisierung bedeutet
für 300.000 russische Männer im wehrfähigen Alter,
mit Schulabschluss,
ein gesichertes Einkommen
und die Aussicht
auf den Tod
an der Front.
Nicht mal Abgeordnete der Duma
sollen davon ausgeschlossen sein.
Mit dem nächsten Sonnenaufgang
zieht eine Welle von Anti-Kriegsprotesten
von Osten her über das Land,
von Wladiwostok bis St. Petersburg
werden tausende festgenommen.
Die Einwegflüge ins Ausland
sind sofort ausgebucht.
Die vermeintlichen Soldaten rennen weg!
Der Westen nutzt geschlossen
die letzte, nicht bellizistische Chance,
den heraufziehenden nächstgrößeren Krieg
im Keim zu ersticken.
Das einzige sympathische Kriegspropagandatool,
die Wehrkraftzersetzung des Feindes,
wird voll ausgefahren:
Videos von brennenden Einberufungsbüros in Wladiwostok
und von Warnschüssen der Polizei auf den Demonstrationen
werden gekoppelt mit Ausreisezahlen
und tragischen Berichten aus russischen Grenzgebieten.
Wolodymyr Selenskyjs tägliche Abendansprache
kennt nur eine Botschaft:
Wer jetzt nicht abhaut,
der will den Krieg.
In Deutschland fordern Grüne und Union
sofortiges Asyl für russische Deserteure.
Und die EU will das Achte Sanktionspaket verabschieden.
Zu all dem hier ein kurzes Zahlenspiel:
In Russland leben, grob geschätzt,
35 bis 40 Millionen Männer im wehrfähigen Alter.
Wenn davon jetzt,
sagen wir mal 300.000 Männern
die Flucht gelingt,
bleiben noch
34,7 – 39,7 Millionen Männer übrig.
Also noch eine ganze Menge
Wehrkraftzersetzung notwendig.
Aber vielleicht auch noch genug Zeit.
Denn es ist nicht unwahrscheinlich,
dass die Truppen
erst im nächsten Jahr einsatzbereit sind;
der Bär frisst sich voll,
hält dann Winterschlaf
und kommt erst im Frühling
zum Fressen wieder raus.
Kurz mal ins Fotoarchiv,
irgendwas angestaubtes zum Thema Wehrpflicht,
nur so zum Weißabgleich
mit der zunehmenden Mobilisierungsfreude
im östlichen Ausland.
Die Wehrpflicht in Deutschland
bleibt weiterhin ausgesetzt,
schlicht und ergreifend aber aus einem Grund:
Es ist kein Geld da.
Kein Geld für die jährliche Grundausbildung
von hunderttausenden junger Menschen,
und Kasernenplatz schon gar nicht.
Dazu kommt die Überblendung mit der Wirklichkeit:
Die Zahl der Wehrdienstverweigerer
bei der Bundeswehr steigt momentan sprunghaft.
Freiwillige kommen so gut wie nicht nach.
Keiner hat hier Lust auf Krieg,
und der alte Pazifistensong
des John Lennon-Friedenscorps
steigt wieder in die Top-20 ein:
Stellt Euch einfach mal vor,
es gibt Krieg,
und keiner hat Bock.
Aber, na ja.
Stattdessen wird solange erstmal
der Donbas weiter befreit/annektiert.
Notfalls auch mit einem „vollwertigen Krieg“.
Und/oder mit Zustimmung der Bevölkerung:
Die lange angekündigten Beitritts-Referenden
werden zur Stunde abgehalten.
Die Antwort/das Wording der EU ist einstimmig,
als erstes vortragen von Olaf Scholz:
„Scheinreferenden werden nicht anerkannt.“
Biden und Macron schließlich sich wortgleich an.
In der westlichen Echokammer
hört man kaum andere Stimmen.
China bleibt stumm.
Mexiko und Indien wollen Diplomatie
unter UN-Führung.
Derweil macht Belarus mobil,
zunächst mal für den Bürgerkrieg.
Dass die ukrainische Armeeführung
derweil Amnesty International
nicht nach Isjum („Massengräber“) lässt,
gerät dabei fast vollständig aus dem Fokus.
Aber Moment, ich muss mal ganz kurz
näher ranzoomen:
Wer ist denn das da ganz hinten?
Ist das etwa schon wieder
Hanns-Thomas Tillschneider?
Tatsächlich!
Der Magdeburger Bildungsexperte
ist gerade auf Aufklärungsreise,
kurz hinter der noch ukrainischen Grenze.
Will der etwa in den Donbas?
Etwa als Wahlbeobachter?
Nein, das kann nicht sein.
Das wäre ja selbst bei der AfD-SA
„Vaterlandsverrat!“;
und das auch noch auf Fraktionskosten.
Ich denke eher, mein Objektiv ist kaputt.
Sowas könnte man sich ja nicht mal einbilden.
Unterdessen
findet in New York
die wichtigste UN-Vollversammlung aller Zeiten statt.
Der Generalsekretär eröffnet,
zukunftsgewiss wie eh und je:
„Die Welt ist in Gefahr.“
Seine Lösung überraschend lösungsorientiert:
Massive Besteuerung von Übergewinnen.
Dann beginnt, wie gefühlt immer,
„Der Westen“ zu sprechen,
wer sonst?,
systemimmanente Fehler
sind schlecht zu umgehen.
Scholz: „Das ist blanker Imperialismus.“
Macron: „Neutralität ist Komplizenschaft.“
Biden: „Wir warnen vor einem Nuklearkrieg.“
Und Liz Truss fordert allen Ernstes
bei ihrem allerersten Auftritt
eine „Ökonomische Nato“,
am liebsten nach „trickle down“-Prinzipien.
Adam Smith lacht sich ein zweites Mal tot.
Dann Selenskyj,
der die totale Isolation
und rücksichtslose Bestrafung Russlands fordert.
Bolsonaro schlingert dann noch ein bisschen rum
und fordert einen Waffenstillstand
und die Beendigung der Sanktionen.
Indien bleibt dagegen stabil:
Subrahmanyam Jaishankar (Außenminister):
„Indien ist auf der Seite des Friedens
und wird dort fest bleiben.“
Olaf Scholz war da schon wieder abgereist
und verhandelt zur Stunde
in Saudi-Arabien
mit einem Menschenrechtsverachter
neue LNG-Deals.
Wegen der Energieunabhängigkeit.
Gut.
Das nächste Objektiv muss her;
die Makroperspektive
bringt es nun mal nicht.
Außer heißer Luft
lässt sich da nichts mehr festhalten.
Da kommt auf den Bildern
einfach zu wenig rüber.
Und dazu dann gleich noch
ein paar freche Reißschwenks
mit Festeinstellung,
wenn schon keine Emotion,
dann wenigstens Dynamik:
Joe Biden sagt es einfach:
„Pandemie ist vorbei.“
Die Staatsanwaltschaft von New York
erhebt endlich und pünktlich
Anklage gegen die Trumps.
Im Iran bricht vielleicht
die nächste Revolution aus;
in wenigen Tagen hundert Tote
auf Massenprotesten
nach dem Mord
an einer Hijabverweigerin.
Und, na klar,
noch der scharfe Rechtsschwenk
nach Italien.
Aber im Moment (halb Acht)
ist noch nicht ganz klar,
ob die Nazis die Wahl gewonnen haben.
Nur eins ist klar:
Die Wahlbeteiligung
war noch niedriger als beim letzten Versuch;
gar kein gutes Zeichen.
Und wo wir gerade am unteren Bildrand sind:
Volker Bruch darf endlich auch wieder was fühlen:
Zum Start der Vierten Staffel
der Kleinbildungsbürgerkultserie „Babylon Berlin“
zeigt er sich erschrocken.
Nicht über sich selbst.
Sondern über die Wirkung
von so vielen Braunhemden am Set
beim Dreh von Naziszenen.
Keine Pointe.
So.
ich muss die imaginäre Kamera
dann mal absetzen,
mir wird es langsam zu unbequem
auf dem verkohlten Haufen
hier vor dem brennenden Haus,
und das Gras wirkt auch nicht mehr.
Vielleicht ein kurzer Spaziergang
einmal um die Häuser?
Am liebsten noch auf ein Bier,
einen Schnapps und eine Line
ins neue „Café Franz“,
gleich hier um die Ecke.
Aber da würde ich im Moment
nur von außen durch die Fenster schauen.
Die neueste und einzige 20er-Jahre-Bar der Stadt
eröffnet offiziell erst in zwei Wochen.
Immerhin gibt es aber schon Gerüchte
über rauschende Feste
der hiesigen Kulturschaffenden
nach der Theatersaisoneröffnung
und der Wiederaufnahme
des modernen Drogenklassikers „9 Tage wach“.
Eskapismus ist,
wenn sich das Blaulicht
vor den Fenstern zur Welt
am goldenen Tresen
in den Plastepalmenwedeln bricht.
Toll.
Der Kameraakku ist alle.
Ist aber halb so wild.
Die Welt und ich,
wir müssen ja nicht immer eins sein.
Das emotionale Band
mit der derselben,
das von meiner Dissoziativität
fast schon zerrissen ist,
muss seine Entzündungen kühlen.
Weswegen sich mein Körper und ich
uns in dieser Woche
übrigens auch für die Auslagerung
einer vermeintlichen Reinfektion
mit dem Weltgeist
entschieden haben.
Und zwar auf doppelte Weise:
Zu Beginn der aufgeschobenen Heizperiode
habe ich mir gleich
die erste Erkältung seit drei Jahren eingefangen.
Und trotzdem/deswegen bin ich
auf zwei Konzerten gewesen.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
In Berlin und Hannover
hab ich mich wieder fit gemacht
(und nebenbei noch
die fantastischste Band der Welt
gesehen und gehört
(also quasi gefühlt)).
Immerhin müssen sich
#DieDoppeltenZwanziger
am nächsten Sonntag noch
ins Staffelfinale schleppen.
Work-Life-Art-
Balance-aholic-
Burnout
incoming…
„I want to scream
one last death medley.
I am looking for
a reason to secure
a forward motion.“
(Biffy Fucking Clyro: That Golden Rule. 2009.)

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