Teil 3 – Uhrenvergleich
„If I follow the light
that I deem the brightest,
I won‘t believe it.
It‘s always like this.“
(Bombay Bicycle Club. 2009)
Montag, 14.18 Uhr.
Auf dem Bahnsteig in Neinstedt,
also zwischen Thale und Quedlinburg,
gibt es schon seit Jahren
keine von diesen
klassischen Bahnhofsuhren mehr.
Stattdessen informiert
eines dieser elektronischen Laufbänder
abwechselnd über den nächsten Zug,
die aktuellen Hygienebestimmungen
und immer wieder
über die aktuelle Uhrzeit,
jetzt 14.19 Uhr.
Der Himmel strahlt,
es weht ein recht kräftiger Wind,
im Westen liegt der Brocken
noch schneebedeckt
faul in der Sonne.
Vor dem Wartehäuschen
spielen zwei Mädchen.
Ihre Mutter sitzt,
mit dem Handy vorm Gesicht,
hinter ihnen.
Sie sprechen russisch miteinander,
oder ukrainisch,
bei dem Wind kann ein völlig Sprachunkundiger
das sehr schwer unterscheiden.
Sie wirken fröhlich,
nur der Blick auf‘s Handy
unterbricht die Harmonie andauernd.
Plötzlich springt ein Eichhörnchen
vom Dach des Wartehäuschens.
Die Mädchen lachen überrascht auf
und laufen hinter dem flinken Tier hinterher,
das aber sehr schnell außer Sichtweite ist.
Die Ausgelassenheit bleibt,
ihre Mutter wird offensichtlich gefragt,
ob sie das Eichhörnchen auch gesehen habe.
Sie nickt und lächelt.
Die Mädchen strahlen vor Freude.
Dann schlägt es am Bahnübergang Alarm.
Der Zug fährt ein.
Die Mutter vergleicht
die Uhrzeit auf dem Laufband
noch mal mit der auf ihrem Handy,
steckt es dann weg
und nimmt ihre Töchter an die Hände,
um in den eingefahrenen Zug einzusteigen.
In der Ukraine
ist es bereits
eine Stunde später,
als nur einige Minuten nach
diesen unschuldig schönen
(und 100% wahren) Momenten,
die Pushnachrichten der großen Medienoutlets
auf allen deutschen Handys
gleichzeitig erscheinen.
Man traut sich ja
jedes Mal weniger
nachzuschauen,
nicht dass es doch die befürchtete ist
(irgendwas mit Krieg und Atomwaffen).
Weswegen man auch jede andere Neuigkeit
inzwischen wieder so gelassen hinnimmt,
als wäre das eben alles ganz normal.
Neu ist daran nämlich nichts mehr.
Nur manchmal noch überraschend,
wie dieses Mal:
Familienministerin Anne Spiegel (Die Grünen)
tritt mit sofortiger Wirkung zurück!
Die Vorgeschichte dazu
ist länger
als das mediale Nachbeben sein wird.
Hier die Kurzversion:
Vor allen die CDU
trommelt schon seit Wochen
gegen die neue Ministerin.
In erster Linie,
weil sich die Opposition
offenbar immer
das schwächste Glied der Kette
in den Reihen des politischen Gegners
denkt suchen zu müssen.
Der Höhepunkt dieser Suche
war dann
die Empörung darüber,
dass sie,
als damals Superministerin in Rheinland-Pfalz,
10 Tage nach
der Flutkatastrophe im Ahrtal (letztes Jahr),
nach dem gerade überstandenen Schlaganfall ihres Mannes
und den schweren Covid-Erkrankungen ihrer Kinder,
gemeinsam mit denen Urlaub gemacht hat.
Das deutet die Merz-CDU
erwartbarerweise
als Zeichen von Überforderung
und somit also Nicht-Eignung
für‘s Amt.
Der Bundeskanzler hatte sich zwar
gerade eben noch „hinter sie gestellt“,
aber das scheint so viel wert zu sein,
wie früher das „volle Vertrauen“
von Angela Merkel…
Das ging fix.
(Am Dienstag schon tritt sogar die taz nach:
„Spiegel hinterlässt Scherbenhaufen“
Ist ja auch nur das Familienministerium,
da fegt man den Haufen
ganz schnell wieder zusammen,
nicht dass morgen
auf den Titelseiten
noch zu wenig Platz
für den Krieg ist.)
Noch ist immer noch Montag,
jetzt allerdings wieder eine halbe Stunde später:
Verglichen mit dem Netto in Thale
tragen im Quedlinburger Edeka
an diesem Nachmittag,
eine Woche nach dem Fall der Maskenpflicht,
noch eher die meisten ihren Atemschutz.
Denn es gibt schlimmeres.
Zum Beispiel die Inflation.
Die angekündigten Preisexplosionen
lassen aber noch auf sich warten.
Der aktuelle „Goldsaft“-Preis
liegt bei 89 Cent für 225g.
Von schwedischen Preisstandards
kann also noch keine Rede sein.
Unschwer zu erkennen ist das auch daran,
dass an diesem Nachmittag
ein hiesig bekannter CDU-Politiker
und gleichzeitig Kneipier
den Havanna Club gleich kistenweise
in Sicherheit bringt.
Es liegt also was in der Luft
hier in der Provinz.
Ganz plastisch
symbolisieren das wohl auch
die bunten Blumengestecke,
die seit kurzem
über den Köpfen der Touris und Passanten
in den Einkaufsgassen schweben.
Flankiert werden die ausgesprochenen Augenweiden
mit großflächigen Ankündigungen an allen zentralen Punkten:
Die Festtage stehen bevor.
Von Ende April bis Mitte Juni
fliegt in Quedlinburg anscheinend
mehr oder weniger durchgängig
der Bär,
während die Flora mit dem Quedel
vorm Ruinencafé
bei Aperölchen oder nur Chai Latte
über die traurige Weltlage sinniert,
und dann auch endlich feststellt,
dass das Ende der fetten Jahre
schneller gekommen ist,
als wir alle das erhofft hatten.
Also los, Leute!
Kommt!
Ein mal noch!
Noch einen Sommer lang
die Errungenschaften und Freuden
des Anthropozäns auskosten.
Ein mal die Flügel
so weit es geht ausspannen.
Ein mal noch so hoch wie möglich.
Nur ein mal noch!
Und dann demütig
die Sachen packen
und zusehen,
dass wir endlich anfangen,
damit aufzuhören
Schaden anzurichten.
Autsch.
Ja, ich weiß,
das war einen Tacken zu pathetisch,
und vielleicht ist es einigen von uns
ja sogar vergönnt,
nicht nur ein mal noch
den Sommer wirklich zu genießen.
Fest steht aber schon jetzt,
nächstes Jahr um diese Zeit,
wird es auch hierzulande,
sogar hier in Quedlinburg,
den Menschen „schlechter“ gehen.
Bedenkt man allein,
dass sehr viele Haushalte in dieser Stadt
nur warmes Wasser in ihren Bädern haben,
weil diese mit Gas beheizt werden,
wird schnell klar,
was mit „schlecht“ gemeint ist.
Mal angenommen,
es sollte wirklich gelingen,
bis zum Herbst
eine irgendwie vergleichbare
Gasversorgung
ohne russisches Gas
sicher zu stellen,
dann wird das mindestens
seeeeehr viiiieeel teurer.
Für alle.
Auch der Strom
wird ein ähnliches Schicksal erleiden.
Die nächsten allgemeinen Preissteigerungen
werden ebenfalls enorm sein.
Das Leben wird also „schlechter“,
weil es teurer wird.
Es seie denn,
Verzicht wird in Zukunft
mehr als nur eine hohle Phrase
für Wannabeminimalisten.
Und am allerekelhaftesten
hat diesen Umstand
natürlich Friedrich Merz
gerade auf den Punkt gebracht:
„Der Wohlstand liegt hinter uns.“
Die sich hier anschließende Pointe
könnt Ihr Euch selbst zusammenbasteln;
benutzt dafür einfach nur die Worte
Wohlstand, Uns, Friedrich Merz
und einige Fragezeichen.
Was aber vorerst wirklich
hinter uns liegt,
das ist die letzte Pandemiewelle.
Auf ein ungewisses Wiedersehen
im Herbst!
Es ist und bleibt makaber,
dass sich die Situation
gerade wirklich so anfühlt,
obwohl auch in Deutschland
immer noch 300 Menschen am Tag
an den Folgen einer Sars-Cov-2-Infektion
sterben.
Die allermeisten allerdings
sind in den Stand-by-Modus
in Sachen Pandemiebekämpfung gewechselt.
Viele davon werden sich sagen,
wer jetzt noch schwer erkrankt,
ist selber schuld.
Dafür ein recht anschauliches Beispiel:
In der Thalenser Bodetal-Therme,
der absoluten Harzer Topadresse
für öffentliches,
(halb-)nackiges Wellnessen (drei Stunden 17 Euro),
ist die Fönstraße,
also die letzte Station des Thermenbesuches,
bevor man am Drehkreuz
seine Getränke bezahlt,
also da, wo sich Menschen
mit Fönen ihre Haare trocknen,
die ist am Freitag
um kurz vor neun Uhr abends
richtiggehend verstopft.
Aerosole und Tröpchen
wohin man die Nase auch hält.
Maske trägt hier niemand.
Warum auch?
3G.
In den Schulen
gehen die Infektionszahlen inzwischen
auch drastisch zurück.
Das hat drei Gründe:
Es sind Osterferien,
es wird also nicht getestet,
und inzwischen ist die Durchseuchung weitestgehend abgeschlossen,
es gibt kaum noch Menschen,
die noch nicht wegen Covid-19
aus dem Virenkarussel ausgestiegen waren.
Also auch hier:
3G.
Wenn wir den Sommer der Restdurchseuchung
halbwegs auf die Ketten kriegen,
dann redet im Herbst
keiner mehr über eine Impfpflicht.
Was schreib ich?
Da redet jetzt schon keiner mehr von.
Alle vorgelegten Anträge
zu einem entsprechenden Gesetz
sind endgültig vom Tisch,
und es wird mit Spannung zu beobachten sein,
wie schnell auch Karl Lauterbach und Olaf Scholz
das vergessen haben werden.
Da können die Alarmglocken
selbst in China so laut läuten wie noch nie!
Einmal abgehoben,
dreht sich ein Ikarus
doch nicht noch mal um!
Und was würde er da auch schon sehen?
Doch nur, dass Shanghai 2022
jetzt quasi Berlin 2020 ist?
Abermillionen im harten Lockdown.
Und ansonsten auch alles gleich,
sogar mit „regierungskritischen Protesten“.
In China!
Neu an dieser Neuen Normalität
ist nur noch,
dass sie noch
nicht überall angefangen hat.
Die Zeit ist immer noch aus den Fugen.
So.
Und deswegen denke ich,
mich auch mal ein bisschen
beeilen zu müssen.
Die Halbwertzeit dieser Episode
ist ja schon lange abgelaufen,
und es ist immer noch
erst Montag.
Also das sagt zumindest
meine Uhr.
Aber vor allem:
Es ist immer noch
Krieg.
Heute war sogar auch noch
der letzte der europäischen Staatenlenker
bei Putin,
Österreichs Kanzler Nehammer;
mit dem zu erwartenden Ergebnis:
Nichts Neues,
nur alles noch schlimmer.
Zeit also für die erste Ausgabe
der zugegeben geklauten Rubrik
„Meanwhile“,
die ich einfach, dafür aber höchst kreativ umbenannt habe.
Da die Late Show ihren Zenit
ja offenkundig auch überschritten hat,
hab ich dabei dann auch
kein besonders schlechtes Gewissen mehr:
Unterdessen
haben die Menschen in Frankreich
eine Vorentscheidung
für die Präsidentschaftswahl in zwei Wochen getroffen:
Mitte-rechts Amtsinhaber Macron
gegen Rechtsaußen LePen.
Alles links daneben
wird Macron wählen müssen,
weswegen die Hoffungen
auf eine erneute Niederlage der europäischen Nazis
ziemlich hoch sein dürften.
Aber gerade erst vor einer Woche
wurde ja in Ungarn deutlich,
dass die Rechten immer noch zu unterschätzen sind:
Victor Orban
hat die absolute Mehrheit geholt.
Europa,
mach schon mal die Fensterläden zu,
es wird langsam immer dunkler.
Unterdessen
gibt es Zoff
in der neonationalen
und im Kern antieuropäischen Visegrad-Gruppe
(Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei).
Wahrscheinlich auch darum,
wer als erstes seinen Austritt ankündigt.
Unterdessen fragt man sich in Deutschland,
ob die CDU eigentlich noch wirklich existiert.
Die Schande von Saarbrücken
(brutale Landtagswahlniederlage)
ist keine zwei Wochen her
und schon unterm Teppich.
Und die neue Soft-Power
hat man sich von der AfD abgeschaut:
Fehler und Verluste
werden mit Ablenkung
und Schmutzkampagnen übertüncht,
wie weiter oben beschrieben.
Unterdessen redet über die AfD
momentan
genau
niemand.
Herrlich.
Unterdessen reden alle über die Grünen,
die derbsten Sündenböcke der jüngeren Geschichte.
Ich verspreche schon mal
bei der nächsten Wahl
taktisch, besonders aber aus Mitleid
grün zu wählen.
Denn viel schneller
kann man aber wirklich sämtliche Ideale
gar nicht verraten müssen.
Sämtliche Parteigrößen
(Hofreiter, Habeck, Baerbock – in dieser Reihenfolge)
haben innerhalb von 24 Stunden „schwere Waffen“
für die Verteidigung der Ukraine gefordert.
Inzwischen sind also auch Panzer und Raketen
zu Defensivwaffen uminterpretiert.
Innerhalb von gerade mal vier Monaten
Regierungsbeteiligung
sind sie von Klimagerechtigkeit
bei Rückeroberung im Osten angelangt.
Unterdessen gibt es ein
nigelnagelneues neues Klimaphänomen:
Sahara-Schnee!
Woran man den erkennt?
Wenn man auf dem Auto
nach dem letzten getauten Schnee (Anfang April)
wieder eine ganz dünne Sandschicht hat.
Unterdessen erscheint der
letzte Bericht der Weltklimarats.
Ihr könnt Euch denken,
was da drin steht.
Das selbe wie in den letzten Jahren.
Nur, genau,
alles noch krasser,
weil noch schneller voranschreitend.
Unterdessen aber gibt es ein Land,
in dem die Menschen anscheinend schon wieder
in einer besseren Zukunft angekommen sind.
Da gibt es jetzt eine Gewerkschaft (sic!)
bei Amazon (sic!).
Da munkelt man bereits,
dass die Lastkraftfahrer des Landes
(sehr viele)
schon über sehr ähnliche Schritte nachdenken sollen.
Da wird eine schwarze Frau,
ohne großes Tam-Tam,
zur obersten Bundesrichterin ernannt.
Und da soll ab sehr bald
eine Milliardärssteuer (20%!)
eingeführt werden.
Wo diese beinahe schon
sozialistischen Zustände herrschen?
In den U.S. of A.
Das ist zumindest mal was wirklich neues.
Können die sich ja aber auch leisten,
die Gasexporte werden mittelfristig enorm zulegen,
und die Rüstungsindustrie könnte 30% Steuern zahlen,
es bliebe immer noch reichlich
für Koks und Nutten
auf den Shareholder-Partys übrig.
Und unterdessen freue ich mich schon mal
auf den hoffentlich seeeeeeehr tiefen Fall
von Christian Lindner,
dem einige der Entwicklungen
im Sehnsuchtsland des Neoliberalismus
nicht besonders froh stimmen dürften.
Deswegen verheddert sich ja jetzt schon in
demaskierenden PR-Unfällen,
wie den des selbstgerechten Geseiers
von einer „gefühlten Inflation“,
anstatt endlich mal zu kapieren,
dass Geld eben nur Mittel zum Zweck ist,
und nicht der Zweck selbst.
Aber wer sogar schon
vom ukrainischen Botschafter gedisst wird,
dessen Fall kann mir jetzt schon
kaum leid tun.
Und unter
diesen Umständen
macht auch der vorletzte Fall
für heute große Freude:
Das Ende der BILD-Zeitung
steht offensichtlich unmittelbar bevor!
Zumindest im ländlichen Raum
wird der Vertrieb
ab Juni
deutlich zurückgefahren,
was besonders die Lieferfahrer
vor Ort treffen wird.
Für die bleibt zu hoffen,
dass sie entweder einen bessern Nebenjob finden,
oder dass noch genügend Werbepapier
in die Briefkästen gestopft werden soll.
Alles gut also,
Alles doch irgendwie auch ganz gut.
Zumal für einen Montag.
Dann aber,
ich habe gerade wieder erst
auf die Uhr geschaut:
Es ist bereits Dienstag, Sonnenuntergang.
Und die Schlacht um Mariupol
läuft endlich auf Hochtouren.
Das vermeintliche Endgame des Ukrainekrieges
tobt in den beiden Stahlwerken
am Hafen des Asowschen Meeres.
Die Tagesschau zitiert
das Asow-Bataillon
inzwischen so,
als wären das ganz normale Soldaten,
wie all die anderen,
tapferen,
zur Landesverteidigung gezwungenen
Zivilisten.
Das Asow-Bataillon jedenfalls
spricht das erste Mal in diesem Krieg
offen vom Einsatz chemischer Kampfstoffe
durch die russischen Aggressoren.
Und Moskau bemüht sich nicht mal
ein halbes Dementi ab,
zur Not müssten die Nazis eben ausgeräuchert werden,
die sich in den großräumigen Kellern
von „Asow-Stal“ verschanzt haben.
Ich hoffe im Übrigen,
dass die letzten Seiten dazu beigetragen haben,
dass mir der bissige Unterton zu verdenken ist
und dass wenigstens einige
mich nicht falsch verstanden haben.
Kriegsberichterstattung ist mir ebenso neu,
wie sie beschissen ist.
Kleine Kultur-Quizfrage
deswegen zum Ende:
Was machen Deutsche,
wenn sie besonderen Wert darauf legen,
dass sie richtig verstanden werden?
(Kurze Bedenkpause)
a) lauter brüllen
b) lauter kreischen
c) lauter schreien
In diesem Sinne:
Boooaaaah!
#DieDoppeltenZwanziger,
echt, ey!
Alles nur noch zum … !
Aber, aber:
Nur noch drei Wochen,
dann ist Mai.
Und der macht alles
wieder neu.
Oder dieses mal
lieber doch nicht?
Mit Neuem
waren die Erfahrungen
in letzter Zeit
ja immerhin nicht so …
Egal, bis dahin schrei(b)e ich dann
eben erst mal irgendwie weiter.
Darf ich doch, oder?
„Sich angemessen zum Neuen verhalten
ist eigentlich ganz leicht.
Man muss es bloß kommen lassen
und währenddessen nicht
mit dem Denken aufhören.“
(Felix Bartels: Schreien darfst du. 2022)
Ende
P.S.
Dieser Teil der Episode sollte tatsächlich schon am Montag erscheinen. Aber das Leben ist mir dazwischen gekommen. Um genauer zu sein, das Leben eines kleinen Hundes. Mehr dazu sehr bald; manchmal ticken die Uhren eben anders.

0 Kommentare