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Too Evil To Be True (S13:Ep15)

von | 2026 | 7. Februar | Die Serie, Staffel 13 - The Rest Of Us Just Live Here

Bild: and all the trash is here.

 

Auch wenn es auf dem Titelbild
schon ganz anders aussieht,
so ganz aufgetaut
ist die Hölle
noch nicht,
aber es ist ja
auch erst Samstag.
Und die Teufel,
die sind eben alle noch hier;
ich weiß,
wie überstrapaziert
dieses verwischte Zitat ist.
Aber es is’ doch
nu’ ma’ so!
Da wird vor unser aller Augen
der grausamste Kindesmissbrauchsskandal
seit der Katholischen Kirche
langsam, quälend langsam
enthüllt,
die Details
werden jeden Tag erschütternder
und das Ausmaß des Sadismus und der Perversion
minütlich unglaubwürdiger.
So als hätte sich Luzifers Sohn gedacht:
Mal schauen,
wie weit sie mich gehen lassen.
Eins ist jedenfalls klar,
egal wie viel Abgründigkeit
in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren
noch dazu kommt:
Epstein
hat das Rennen gewonnen:
Das absolut Böse
hat ein neues Gesicht.
Was schreibe ich?
Viele, unzählbar viele.
Und noch etwas ist gerade beinahe
überdeutlich:
Egal wie absurd dieses Jahrzehnt
noch werden will,
ich bin sicher,
der Höhepunkt ist erreicht:
Bei der Eröffnungsfeier
der Olympischen Winterspiele in Mailand
werden der US-Vizepräsident und seine Second Lady
gnadenlos ausgebuht,
weil sie ein System stabilisieren,
an dessen Spitze
die real life Comicversion des Leibhaftigen steht;
surreal ist eine massive Untertreibung.

Ihr seht,
ich bin ganz schön mitgenommen.
Hätte ich auch nicht gedacht,
dass das nach all den 20er Jahren
doch wieder passiert ist.
Gegenmaßnahme Eins:
Ich trainiere
die Algorithmen meiner Social Media Feeds um,
so lange bis ich keine Schauerbilder mehr sehe;
die ihren Weg aus dem Epstein-Nachlass gefunden haben
als ob Pandoras Büchse explodiert ist;
ich habe bereits mehr als genug gesehen,
das grenzt ja schon an Dauertraumatisierung.
Oder ich lasse die Schwarzen Spiegel
einfach schwarz.
Gegenmaßnahme Zwei:
Ich schreibe schon heute,
denn bis morgen
muss ich
diesen Horror
ja nicht vor mir herschieben,
wenn ich ihn schon heute
hier lassen kann.
Und Gegenmaßnahme Drei:
Ich halte mir weiter verzweifelt in Erinnerung,
was ganz unten gelegen haben soll,
auf dem Boden
der Büchse der Pandora.

Das momentane Wetter
hilft übrigens auch nicht wirklich,
trübsinning trifft es sicher am besten.
Also alles
vielleicht
gar nicht so schlimm?
Einfach nur zu wenig
Vitamin D?
Eine Elite aus Kinderschändern
vielleicht nur eine Gruselgeschichte,
die wir in ein paar Jahren schon
höchstens noch spät in der Nacht
auf Netflix weiterwischen?
Wahrscheinlich nicht,
denn die globalen Konsequenzen
könnten, sollten
eigentlich
die nächste Zeitenwende werden,
nach der
die Zeiten der Alten Weißen Arschlöcher
endlich Geschichte sind.

Gut,
das muss als Prämisse ausreichen,
um diese Episode zu Ende zu schreiben.
Das und die Aussicht darauf,
in der nächsten Woche schon
beim Staffelfinale
(und einer selten so herbeigesehnten Pause)
anzukommen;
die Fastenzeit
war nie willkommener.

Und das bedeutet eben auch:
Faschingszeit!
Zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres!
Jippie!
Also, verkleidet Euch
als was ihr wollt!
Ich schreibe heute
als mein eigener Geist;
Eskapismus
ist ein weißes Laken
über dem Kopf.

 

Angenehm kühl ist es hier, das Licht der Schreibtischlampe bescheint die schwarzen Tasten, über die meine Finger huschen. Mein Blick bleibt immer wieder am Cursor hängen, den ich sehe, dann nicht sehe, dann sehe, dann nicht sehe, meine Gedanken stocken, diese grausamen Bilder verstellen jeder Ordnung den Weg. Ich scrolle meine Notizen hoch und runter, weiß nicht, was ich dem Schrecken vorausschicken und was ich hintenan stellen kann, überlege mir Ausreden, um nicht darüber schreiben zu müssen, nie mehr über diese wahr gewordenen Albträume von ahnungs- und wehrlosen Menschenopfern auf dem Altar der Hybris schreiben zu müssen. Ich mache mir selber Angst: Jetzt ist es soweit, du wirst selber Teil einer Massenpsychose, glaubst an satanische Eliten, die gegrilltes Kinderfleisch auf Yachten verzehren, während die Eltern daneben stehen, fürstlich entlohnt für ihren Beitrag zum Barbecue, und während im Bauch des Schiffes Prinz Andrew einen kleinen Jungen schändet, der denkt, das sei alles nur ein Spiel. Ich schließe unter dem weißen Laken meine Augen und werde sogar die eingebildeten Bilder nie wieder los…

 

Okay, genug mit den nebulösen Ausflüchten,
kommen wir zu den „Tatsachen“,
vielleicht wird der Rest der Episode dann leichter,
denn immer noch werden die Epstein Files
von abertausenden Menschen
ausgewertet,
eingeordnet,
runtergespielt,
aufgebauscht,
verzerrt
und bis zur Unkenntlichkeit
kommentiert weiterverbreitet.
Besonders gruselig dabei:
Diese permanente Retraumatisierung,
sofern wir dieser ausgesetzt sind,
führt unweigerlich zur Normalisierung,
was aber noch nicht
das wirklich gruselige ist,
sondern das ist eben genau das,
was dadurch zur „Normalität“ wird.
Denn die „Realitäten“,
mit denen wir seit diesen Tagen
leben werden,
sind so krass,
dass wir nur stumm
mit dem Kopf wackeln:
Die „Kabale“ ist also echt
und die „Thesen“ von Q-Anon
waren also nur
ein doppelt verspiegelter Smoke Screen:
Was wahr,
was Gerücht,
was Verleumdung
und was falsch ist,
kann niemand mehr unterscheiden.
Und deswegen reihe ich die „Enthüllungen“
auch nur aneinander;
stoßt Euch bitte nicht,
schwarze Spiegelkabinette
sind auch nur eine knallharte Illusion:
Epstein soll für den Mossad gearbeitet haben,
oder auch für Russland,
wahrscheinlich für beide.
– Immer mehr und noch viel mehr
Videos und Fotos werden geleakt
und beginnen auf Social Media
ihre Horrorrunden zu drehen.
– Die Clintons
wollen vor einem öffentlichen Ausschuss aussagen.
– In Europa treten die ersten Eliten zurück.
Michelle Wolf weist als erstes daraufhin,
dass nur eine einzige Person
bis jetzt deswegen im Gefängnis sitzt,
und das ist eine Frau.
– Immer wieder verschwinden Namen von Verdächtigen,
und Dokumente mit Verdächtigen
werden vom DOJ zurückgezogen,
stattdessen werden Details
der Opfer bekannt gegeben,
Fotos, Adressen und vieles mehr.
– Unverpixelte Nacktaufnahmen
sind wieder abrufbar.
– Die FAZ fragt,
wen das DOJ eigentlich schützt.
J.D. Vance verurteilt pädophile Eliten,
klammert Trump jedoch noch aus.
Jay Z is in the Files,
Beyoncè knew?
Bill Gates: „War dumm“,
sich mit Epstein zu treffen.
Trump trutht:
„Besides:
14 is old enough
to make your own decisions“,
eine entlarvendere Scheindebatte
ist Stephen Miller wohl nicht eingefallen.
– Der UK,
Lettland,
Frankreich,
Polen
und Norwegen
nehmen als erstes eigene Untersuchungen auf.
– Auf SM ist inzwischen
der 13. Höllenkreis los,
de Sade würde vor Erschütterung weinen.
Noam Chomsky
wird von den Linken abgeschossen:
„In der langen Liste der Topprominenz,
die sich bereitwillig
in die toxische Honigfalle locken
oder auf andere Weise korrumpieren ließ,
ist Noam Chomsky die einzige Beute,
die Epstein in der gesellschaftlichen Linken
machen konnte.“ (jw)
Bernhard Torsch sieht
auch wieder ein Gespenst:
„ … all das überfordert
schon jetzt
sogar relativ kluge Menschen,
wird aber ganz allgemein etwas verstärken,
das man den massenpsychologischen
Derealisierungs-Schub nennen könnte.
Was wahr und was falsch ist,
was Realität und Fiktion,
wird für immer mehr Menschen
immer schwerer zu unterscheiden.“
(Ergänzung: und zwar auch abseits der Medien,
ein realer Derealisierungsschub der Massen,
noch schlimmer als jede Tribalisierung,
beinahe schon eine chronische Massen-Schizophrenie.)
Trump hält sich mit alldem
aber nicht lange auf,
sondern postet die Obamas als lachende Affen
(ebenfalls ein Smokescreen,
nur in richtig scheiße
und nur für ein paar Stunden).

Und ja, ja, und nochmals ja:
Alle, wirklich alle,
fragen sich nur noch:
Warum
darf von denen
noch überhaupt irgendwer
frei rumlaufen?
Mindestens so lange nicht,
bis wenigstens wieder ein bisschen Licht
ins Dunkel gekommen ist.
Ist das wirklich alles zu böse,
um wahr zu sein?
Das wäre doch viel besser, oder?

Aber eigentlich ist es ja auch egal,
womit hier noch
von was
durch wen
abgelenkt wird,
denn die USA haben sich wohl
vorerst vollends
im Spiegelkabinett des Verbrechens verlaufen:
Jetzt will der US-Präsident
offenkundig eine Wahlniederlage der Republikaner
bei den Zwischenwahlen im November
unter allen Umständen verhindern:
„Die Republikaner sollten sagen:
Wir wollen übernehmen.
Wir sollten die Wahlen übernehmen
– an mindestens vielen,
etwa 15 Orten“,
sagt der Frisurensohn in einem Podcast-Interview mit Dan Bongino.
„Die Republikaner sollten die Wahlen nationalisieren.
Wir haben Bundesstaaten,
die so korrupt sind
und dort zählen sie die Stimmen.
Wir haben Bundesstaaten,
die ich gewonnen habe,
die aber anzeigen,
dass ich nicht gewonnen habe.“
Ausgedacht hat sich das natürlich wieder
der Architekt von „Stop the Steal“,
Steve Bannon erklärt in seinem War Room Podcast,
dass ICE-Schergen
die Wahlstationen bei den Midterms bewachen sollten,
um sicher zu gehen,
dass niemand ihm sein Land wieder wegnimmt.
Damit lenkt er also von ICE
mit ICE ab.
Denn für die läuft es
wenigstens auch mal weniger glatt:
Am Dienstag stimmt das House über ICE ab,
700 „Agenten“ werden aus Minnesota abgezogen.
Congresswoman Ela Harris (Maryland)
soll vor ihrem festgenommen werden.
Aber:
“Like Amazon Prime, but with human beings”
ist keine Metapher gewesen,
ICE scannt jetzt einfach die Gesichter von Menschen denen sie begegnen,
die KI scheint soweit vertrauenswürdig:
„Agents are now using an app called Mobile Fortify
that lets them point a phone at someone’s face,
capture a biometric profile,
and instantly compare it
to enormous databases tied to U.S. government records
— including driver’s licenses,
passports,
and DHS systems
— in hopes of determining
immigration status on the spot.“
Kein Wunder also,
dass Minneapolis
für den Friedennobelpreis nominiert ist.
Und Lorde
spendet den kompletten Mercherlös
beim Konzert in Minnesotas Hauptstadt.

Ich weiß,
ich muss hier raus,
aber ein paar Meldungen
aus dem Land der Albträume
verbleiben noch,
bevor ich einen nächsten Anlauf nehmen kann,
mich vom Bösen freizuschreiben.
Was, wie ich auch weiß,
heute nicht so recht gelingen will.
Zu machtlos fühle ich mich,
um angesichts des Horrors
zum ansonsten schon
eher angestrengten Plauderton zu finden,
mit dem ich mir dieses Jahrzehnt
erträglich zu machen vorgebe.
Deswegen verzeihe
ich mir den folgenden Stilbruch.

Der Frisurensohn
(der in der Mitte der ganzen kannibalischen Kabale)
schließt unterdessen
einen großen Deal.
Das was Friedrich Merz
letzte Woche noch
von Indien übrig gelassen hat,
gehört jetzt den USA,
denkt Trump.
So wie er denkt,
dass ein Treffen seiner Untertanen
mit dem Iran
in Oman
ihm den zweiten Friedensnobelpreis einbringen wird.
Oder wie er denkt,
es ist irgendwie cool,
seinen eigenen Drugstore („TrumpRx“)
zu launchen;
jetzt verkauft er MAGA
auch noch die passenden Pillen,
damit sie nicht doch noch
aus der Trance fallen.
Dass der Supreme Court erlaubt hat,
dass er im November in Kalifornien
eine noch schlimmere Niederlage erleben wird,
erzählt er seinem Volk lieber nicht,
genauso wenig
wie über den eigentlichen Grund
für sein Fernbleiben beim Superbowl.

 

„Now everybody,
do the propaganda
and sing along
to the age of paranoia!“

(Green Day: American Idiot. 2004)

 

Und damit zu Elon Musk.
Denn auch der hat einiges an Gründen
zum Ablenken,
und ebenfalls keine guten.
Und das macht er so:
Sein Raumfahrtunternehmen SpaceX
hat seinen KI-Entwickler xAI übernommen.
Er kann somit viel frisches Geld in die KI-Sparte pumpen
und denkt laut über Rechenzentren im All nach.
Das lenkt ab von:
In Paris werden die Büroräume von X durchsucht.
Musk sieht sich sofort „politisch attackiert“,
Frankreich aber nur so:
Das sei angesichts der Vorwürfe
vielleicht auf irgendeiner Insel logisch,
in Frankreich nicht.
Daraufhin beschimpft er Spaniens Premier Sanchez
als „Tyrann“,
der inzwischen auch laut
über ein Social Media Verbot
für unter 16jährige nachdenkt,
bevor die EU endlich feststellt,
dass Social Media (im speziellen Tik Tok)
süchtig macht,
sehr, sehr süchtig.
Tik Tok, Musk
und der ganze restliche Technofaschismus
fühlen sich „falsch dargestellt“
und haben also nichts begriffen,
wollen nichts begreifen.
Also wird Musk persönlich vorgeladen,
nach Paris,
am 20. April;
ich muss noch ans Popcorn denken.
Wie die KI auch ohne Elon vorankommt,
kann man sich übrigens beim nächsten Evolutionsschritt mitansehen:
„Moltbook“ ist die erste Plattform
ausschließlich für KI-Bots,
denen wir immerhin noch
beim Chatten zuschauen können.
Morpheus?
Trinity?
Habt ihr das auch gesehen?

In der Wirklichkeit hingegen
geht es weiter wie bisher,
nichts bleibt anders;
als ob die Welt sich ewig weiterdrehen würde.
Merz tingelt am Golf rum (Deals, Deals, Deals)
und lässt sich von Irans Präsident
„widerlicher Charakter“ nennen.
Weiß der etwa mehr?
Vom Golf aus
schießt unterdessen
die USS Lincoln
eine iranische Drohne ab.
Eine.
Krieg ist das schonmal
noch nicht.

Und wie der
ganz vorne an so einer Front aussieht,
das weiß ich seit ein paar Tagen auch.
Natürlich nur aus einem Buch.
Aber wenn der Ukrainekrieg
ein „Im Westen nichts Neues“ hervorgebracht hat,
dann ist es
„Die Nulllinie“ (Szczepan Twardoch),
ein Antikriegsroman,
den ich lieber schneller als langsam
zu Ende lesen will.
Wenn der Krieg schon keins findet.

 

Kriegsprotokoll. Deutsche Heimatfront. Letzte Reihe.
Woche 201.
Kriegswinter bleiben immer gleich. 3. Februar: Massive Angriffe auf die Energieversorgung von Kiew. Nur Stunden später trifft Rutte dort ein. 4. Februar: Erneut ergebnislose Gespräche in Abu-Dhabi. 5. Februar: Ein Gefangenenaustausch, sonst Nichts Neues. 7. Februar: Massive Notabschaltungen in der Ukraine nach weiterhin schweren russischen Luftangriffen.

 

Bleiben also noch die Faschos
(denn fürs Klima habe ich heute keine Nerven),
bevor ich die Flucht aus der Kältehölle antreten kann.
Beginnen wir zur Abwechslung mal nebenan:
Marine Le Pen,
immer noch Fraktionschefin
von Frankreichs Rassemblement National,
kann möglicherweise
im kommenden Jahr
nicht bei den Präsidentenwahlen antreten.
Im Berufungsprozess um mögliche Scheinbeschäftigung
forderte die Staatsanwaltschaft
vier Jahre Haft
und ein fünfjähriges Kandidaturverbot
für alle öffentlichen Ämter.
Le Pen habe
„ein System aufgebaut,
das es der Partei ermöglicht hat,
1,4 Millionen Euro zu veruntreuen“,
sagt Generalstaatsanwalt Stéphane Madoz-Blanchet
vor Gericht in Paris.
Dennoch bleibt für Le Pen eine Chance:
Denn das Verbot muss laut Staatsanwaltschaft
nicht sofort angewendet werden.
Selbst wenn das Berufungsgericht
nun also das Urteil aus erster Instanz bestätigt,
ist für Le Pen eine Kandidatur
theoretisch möglich.
Sollte eine der beiden Seiten in Revision gehen
– was zu erwarten ist –
wäre das Urteil noch nicht rechtskräftig,
und die Strafe würde vorerst nicht angewandt.
… wie unglaublich normal
so ein europäischer Faschoskandal doch klingt …

Was die, immerhin auch europäische Justiz
in Ungarn hinkriegt,
wenn es gegen Faschogegner geht,
das darf gerade Maja T. rausfinden:
Acht Jahre Haft fürs Naziboxen.
Das Auswärtige Amt in Berlin
scheint davon nicht mal was gehört zu haben.
Hier kriegen Faschisten
eben noch ganz manierlich im Parlament auf die Fresse.
So wie Björn Höcke, dessen lächerlicher Antrag
(„Mario Voigt hat des Vertrauen Thüringens verloren.“)
kriegt nicht mal genug Stimmen,
um überhaupt abgestimmt zu werden,
sogar das BSW
will sich nicht mehr instrumentalisieren lassen.

Schön,
hat die Chronik doch noch
etwas Gerechtigkeit gefunden,
und wenn auch nur in Erfurt.
Hier in der Provinz
gibt es weiter erfreulich wenig aufregendes,
nur in der Reichenstraße werden
an einem Freitag Abend
lustige Märchen erzählt.
Leider nicht über die ausbleibende Rettung
der letzten Trauzettelschule
(if you know you know)
des Harzkreises,
und auch nicht
über die leise Abschaffung des Referendariats.
Aber wer braucht das schon noch,
wenn Schulen eh nicht mehr lange
auf Lehrer*innen angewiesen sind.
Da braucht es niemanden zu wundern,
wenn die dann beim Radio rumsitzen
und sich über Goethe amüsieren
(more coming soon).

So,
der morgige Sonntag
ist errettet von dem Bösen,
ich werde Social Media meiden,
der Schrecken hat mal Pause.
Denn das Gute feiert ein Comeback:
Captain Reaves ist zurück,
und die Lakers fangen sich wieder,
Coop durchbricht die Rookie Wall
und liefert 36 im Schnitt über 6 Spiele;
wenigstens am Basketball
klebt noch kein Blut.

Das letzte Comeback
ist dann das reine Gute:
Das Spektrum Wissenschaft
belegt:
Die Schreibschrift ist zurück.
Stellt Euch mal vor,
Jeffrey Epstein
hätte kein iPhone gehabt.

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